DAUN, 30.05.2022 - 11:16 Uhr
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Hannover Messe: 5G jetzt für 50 Mio. Menschen verfügbar

Zum Start der Hannover Messe zeigt sich einmal mehr: Deutschlands 5G-Netze werden zur Grundlage für zahlreiche Industrie-Anwendungen. In vernetzten Maschinen und komplexen Logistik-Ketten tauschen Sensoren, Aktoren und Steuerungssysteme zuverlässig und in Echtzeit Daten aus. Roboter arbeiten dadurch präziser, Fahrzeuge und Drohnen bewegen sich autonom.

Während durch das Zusammenspiel aus Digitalisierung und Mobilfunk mehr und mehr industrielle Anwendungsszenarien entstehen, mit denen die Vorzüge von 5G sichtbar werden, ist die neue Mobilfunk-Generation 5G für Verbraucher bereits alltäglich geworden. Dies zeigen neue Zahlen, die Vodafone zum Start der diesjährigen Hannover Messe veröffentlichte: Mehr als 50 Millionen Menschen können nun auf das Vodafone 5G-Netz zugreifen, das jetzt mehr als die Hälfte der Fläche Deutschlands abdeckt. Zehn Millionen Menschen haben schon Zugang zum Echtzeit-Netz 5G+.

An ersten Standorten bringt 5G+ neben extrem geringen Latenzzeiten jetzt erstmals auch Bandbreiten von mehr als 1.000 Megabit pro Sekunde. Auch die Zahl der Smartphones, mit denen Kunden das Echtzeit-Netz nutzen können, ist deutlich gewachsen.

Vodafone begann den 5G-Ausbau im Sommer 2019 als erster Mobilfunk-Netzbetreiber in Deutschland und stellte im März 2022 als erster Betreiber auf den Ausbau des ‚vollständigen 5G-Netzes‘ (5G+ oder in Fachkreisen auch 5G-Standalone) um. Denn Vodafone setzt beim 5G-Ausbau nicht ausschließlich auf die Erweiterung der bestehenden LTE-Netze, sondern baut eine komplett eigenständige 5G-Infrastruktur im Antennen- und im Kern-Netz. Die komplett eigenständige 5G-Infrastruktur macht neben hohen Bandbreiten auch extrem niedrige Latenzzeiten von rund 10 Millisekunden möglich und spart Energie. Daten werden mit 5G+ in Echtzeit transportiert – so schnell wie das menschliche Nervensystem reagieren kann und viermal schneller als mit bisherigen Mobilfunk-Technologien. Zudem kann 5G+ bis zu eine Million Gegenstände und Smartphones pro Quadratkilometer vernetzen – zehn Mal mehr als bisherige Technologien und ohne Qualitätsverlust. Darüber hinaus erhöht sich durch die direkte Einwahl ins 5G-Netz die Anzahl der Orte, an denen Nutzende sich mit ihren Smartphones ins 5G-Netz einloggen können. Bis 2023 sollen im Vodafone-Netz rund 60 Millionen Menschen 5G+ nutzen können.

Vodafone bringt 5G+ mit Technik-Mix in die Stadt und aufs Land

So funkt(ioniert) 5G+(c) Vodafone Um 5G+ in die Städte und aufs Land zu bringen, nutzt Vodafone unterschiedliche 5G-Frequenzen: Das vollständige 5G funkt schon jetzt im High-Band (3,5 Gigahertz) und im Low-Band (700 Megahertz). Während die High-Band-Frequenzen extrem hohe Bandbreiten an besonders stark frequentieren Orten ermöglichen, versorgen Mobilfunk-Stationen, die Frequenzen im Low-Band nutzen, besonders große Flächen mit 5G und bringen das schnelle Netz auch in die Häuser hinein. Die blitzschnellen Reaktionszeiten und den geringeren Energie-Verbrauch gibt es bei 5G+ mit allen verfügbaren Frequenzen.

Steigende Bandbreiten im 5G+ Netz, breite Auswahl an 5G-Smartphones

Während über 5G-Standalone beim Download zum Start Bandbreiten von rund 700 Megabit pro Sekunde möglich waren, steigt das maximale Surftempo jetzt vielerorts noch einmal an. Dazu bündelt Vodafone die Bandbreite von verschiedenen 5G-Frequenzbändern (Carrier Aggregation). Mit jeder neuen Bündelung der unterschiedlichen 5G-Frequenzbänder (High & Low-Band) wird 5G immer schneller. Mittlerweile verfügen 400 5G+ Standorte im Vodafone-Netz über die Bündelungstechnik, sodass dort dann nicht nur minimale Latenzen möglich sind, sondern auch Spitzengeschwindigkeiten von über 1.000 Mbits. 

Auch die Anzahl der Smartphones, die 5G unterstützen, steigt. Vodafone bietet seinen Kunden mittlerweile eine Auswahl von mehr als 60 verschiedenen Smartphone-Modellen, die 5G-fähig sind. Das Echtzeit-Netz 5G+ unterstützen bereits 25 Geräte. Drei Viertel aller verkauften Smartphones bei Vodafone sind 5G-fähig – Tendenz steigend. 

Hannover-Messe: Service-Roboter kommunizieren im 5G-Netz

Indes statten Vodafone und Hyundai Service-Roboter künftig mit einem neuen 5G-Modul aus. Sämtliche Umgebungsdaten, die die Service-Roboter mit Sensoren und Kameras erfassen, sollen so an lokale Echtzeit-Rechenzentren übertragen, dort verarbeitet und mit weiteren eingesetzten Robotern vor Ort geteilt werden. Auf diese Weise sollen Service-Roboter als Team zusammenarbeiten und Fachkräfte im Service-Bereich unterstützen. Dort, wo Personalmangel herrscht, sollen sie dann Böden reinigen, Tische und Mobiliar desinfizieren, die Raumluft aufbereiten oder Getränke servieren. Auch der unterstützende Einsatz in Pflege-Einrichtungen und Krankenhäusern ist möglich. Industrie-Roboter von Hyundai sollen ebenfalls mit einem 5G-Modul ausgestattet werden, wie beide Unternehmen im Rahmen der Hannover-Messe mitteilten.

 


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