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DAUN, 01.03.2021 - 14:59 Uhr
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Josef Aschbacher ab 1. März 2021 Generaldirektor der ESA

Seit 1. März 2021 steht Josef Aschbacher der Europäischen Weltraumagentur ESA als neuer Generaldirektor vor. Seit 2015 stand Jan Wörner an der Spitze der Weltraumorganisation ESA in Paris. Nun räumt der 66-jährige Deutsche seinen Posten als Generaldirektor am 28. Februar (InfoDigital berichtete). Die Europäische Weltraumagentur stellt den neuen Generaldirektor näher vor.

Josef Aschbacher ist gebürtiger Österreicher und studierte an der Universität Innsbruck, schloss sein Studium der Naturwissenschaften mit einem Magister- und einem Doktorgrad ab. Von 1985 bis 1989 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Meteorologie und Geophysik der Universität tätig.

Seine Karriere bei der ESA begann er 1990 als Young Graduate am ESA-Zentrum ESRIN bei Rom, Italien. Von 1991 bis 1993 war er als ESA-Repräsentant für Südostasien an das Asian Institute of Technology in Bangkok, Thailand, abgeordnet und initiierte wichtige Kooperationsprogramme zwischen der Europäischen Kommission, der ESA und Südostasien.

Von 1994 bis 2001 arbeitete er am European Commission Joint Research Centre in Ispra, Italien, als wissenschaftlicher Assistent des Direktors des Instituts für Weltraumanwendungen an der wissenschaftlichen Strategie und Ressourcenzuweisung. 2001 kehrte er als Programmkoordinator in die ESA-Zentrale in Paris zurück, wo er hauptsächlich für die Weiterentwicklung des Copernicus-Programms innerhalb der ESA verantwortlich war.

Im Jahr 2006 wurde Josef Aschbacher Leiter des Copernicus Space Office am ESRIN, dem ESA-Zentrum für Erdbeobachtung. Dort leitete er alle Aktivitäten für Copernicus innerhalb der Agentur sowie mit externen Partnern, insbesondere der Europäischen Kommission.

Im Jahr 2014 wurde er zum Leiter der Programmplanung und -koordination am ESRIN befördert, wo er für die Planung der Erdbeobachtungsprogramme der ESA und für die Formulierung und Umsetzung programmatischer und strategischer Entscheidungen im gesamten Direktorat verantwortlich war.

Im Jahr 2016 wurde Josef Aschbacher zum Direktor für Erdbeobachtungsprogramme, dem größten Direktorat der ESA, und zum Leiter des ESRIN ernannt. Unter seiner Leitung entwickelte Europa ein weltweit führendes Erdbeobachtungsprogramm. Es umfasst alle Sentinel-Missionen als Teil des EU-geführten Copernicus-Programms, alle meteorologischen Missionen für Eumetsat und die für die ESA-Mitgliedstaaten entwickelten Earth Explorer-, Scout- und phi-sat-Missionen. Im Jahr 2020 befanden sich insgesamt 40 Satelliten in der Entwicklung und die ESA verteilte das größte Volumen an Erdbeobachtungsdaten weltweit.


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