DAUN, 08.03.2016 - 15:42 Uhr
Entertainment - Auto

Kfz-Gewerbe fordert: Keine Rundfunkbeiträge für Vorführwagen

Der Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) hält an der Forderung fest, Kfz-Betriebe bei den Rundfunkbeiträgen zu entlasten, teilte der Verband am 8. März mit. Zentraler Kritikpunkt ist dabei nach wie vor der hohe Rundfunkbeitrag für von Kfz-Unternehmen genutzte Fahrzeuge, insbesondere für Vorführwagen, sagte ein ZDK-Sprecher. Damit werde nach wie vor eine Handelsware mit diesem Beitrag belegt.

Zu der allseits geforderten, generellen Abschaffung des fahrzeugbezogenen Rundfunkbeitrages soll es dagegen nicht kommen, da dies der 2015 erschienene Evaluierungsbericht nicht befürwortet. Demnach würde die generelle Freistellung aller Fahrzeuge Mindereinnahmen von rund 300 Millionen Euro  bedeuten und zu einer nicht gewollten Verschiebung zu Lasten des privaten Beitragsanteil führen, heißt es in dem Bericht.

Auf der anderen Seite könnten die Länder aber bei einer unveränderten Beitragshöhe  bis 2020 mit prognostizierten zusätzlichen rund 525 Millionen Euro Mehreinnahmen rechnen, so der Sprecher. Damit sei genügend Spielraum vorhanden, um die Regelungen zum Rundfunkbeitrag zumindest so zu verändern, dass die ohnehin hohen bürokratischen und finanziellen Lasten der besonders betroffenen kleinen und mittelständischen Autohäuser minimiert werden.


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Aktuelle Ausgabe 11/2017

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