DAUN, 09.09.2016 - 10:56 Uhr
Entertainment

MDR begleitet mit neuem Design den Weg zum trimedialen Multimediahaus

Mit der Digitalisierung weichen in der Medienwelt die klassischen Grenzen zwischen Fernsehen, Hörfunk, Internet und Off-Air-Events zunehmend einem integrierten trimedialen Zusammenwirken aller Verbreitungswege. Neue Kanäle, Plattformen und Anbieter treten miteinander in den Wettbewerb um die Aufmerksamkeit des Publikums. Darauf reagiert der MDR mit der Bündelung seiner Kompetenzen. Das Ergebnis sind immer mehr trimediale, also übergreifende Angebote für Fernsehen, Hörfunk und Internet.

Dem Inhalt folgt jetzt auch die Gestaltung: Erstmals werden die bisher getrennten Designwelten On-Air, Online und Off-Air zusammen gedacht und zusammen entwickelt. Der Markenaufritt soll an allen Kontaktpunkten für hohe Wiedererkennbarkeit und Orientierung sorgen – On-Air vom Fernsehgerät bis zum Digitalradio-Display, Online vom Smartphone bis zum PC-Monitor und natürlich Off-Air vom Konzert bis zum Messeauftritt. Voraussetzung dafür ist ein kraftvolles, flexibles und auch in kleinsten Größen erkennbares Logo. Dies ist bei dem bisherigen Logo nicht gegeben. Denn der filigrane MDR-Schriftzug, eingeführt  im Jahr 1991, basiert  auf der Schriftart „You Can Read Me“ von Prof. Phil Baines (London) und ist auf die zur Lesbarkeit unentbehrlichen Teile reduziert. Zugleich ist das Typogramm tief im Selbstverständnis des Senders und im Gedächtnis des Publikums verwurzelt. Das Multimediahaus MDR hat deshalb einer Weiterentwicklung des Logos für die digitale Welt den Vorzug vor einer Neuentwicklung gegeben.

Die Berliner Agentur Scholz & Friends hat für den MDR ein neues Design entwickelt, das die Fernseh-, Online- und Off-Air-Welt  zusammenführt. In diesem Zusammenhang hat die Agentur auch den bekannten Schriftzug behutsam modernisiert. Dabei wurden die Ober- und Unterlängen vereinheitlicht, die Schwünge, Stammenden und Buchstabenausgänge geometrisch aufgebaut, die Serifen abgerundet, die Strich- und Stammstärken einheitlich dicker und damit besser lesbar gemacht. Das Logo kann sich so optimal an das jeweilige Medium anpassen, in dem es eingesetzt wird. MDR-Marketingleiter Michael Gentsch: „Gemeinsam haben wir ein Design geschaffen, das sich nicht wichtiger nimmt als den Inhalt und so vielfältig, unabhängig und hochwertig sein soll wie das Programmangebot selbst. Zu Gunsten der Flexibilität verzichten wir auf weitreichende Vorgaben für jede Plattform und vertrauen auf die verbindende Kraft des unverwechselbaren Typogramms. Kontinuität und Dynamik sind im neuen Logo vereint.“

Der MDR hat sich bewusst für eine phasenweise Einführung entschieden, in dem das neue Design zuerst dort eingesetzt wird, wo ohnehin gerade etwas Neues entsteht. Ab September zum Beispiel bei den Kampagnen für MDR KULTUR, MDR AKTUELL, MDR THÜRINGEN und MDR SCHLAGERWELT. Die Dachmarke zum Beispiel auf der Homepage oder in der Senderkennung soll dann 2017 folgen. Im Verlauf der nächsten  Jahre vollzieht sich der gesamte gestalterische Wandel in allen Kanälen als Teil einer übergeordneten Angebots- und Markenstrategie.


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