DAUN, 28.06.2021 - 11:02 Uhr
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SachsenEnergie baut schnelles Internet in Neusalza-Spremberg weiter aus

SachsenEnergie vertieft sein Engagement für schnelles Internet in Neusalza-Spremberg. Das Unternehmen erhielt den Zuschlag für den geförderten Breitbandausbau vor Ort und setzt damit sein Engagement in der Stadt fort: Bereits 2017 hatte SachsenEnergie, damals noch ENSO Energie Sachsen Ost AG, in weiten Teilen der Stadt, Friedersdorf und Dürhennersdorf eigenwirtschaftlich (ohne Fördermittel) mittels Glasfaser 18 Kabelverteiler der Telekom erschlossen. Dadurch wird in diesen Bereichen schnelles Internet über VDSL bereitgestellt. Zusätzlich wurden seitdem 13 Glasfaseranschlüsse für Schulen, W-LAN-Hotspots und Firmen realisiert. Die geförderte Ausbauinitiative richtet sich nun an etwa 170 Adresspunkte in vier Gemeindeteilen, bei denen Datenraten von weniger als 30 Mbit/s anliegen. Sie gelten damit als unterversorgt. Mit dem Ausbau sind dann bis zu 1.000 Mbit/s verfügbar. Der Ausbau des zukunftsfähigen Glasfasernetzes bis in die Häuser wird von Bund und Land gefördert.

„In Neusalza-Spremberg sind wir auf der Suche nach eigenwirtschaftlichen Ausbaugebieten auf offene Ohren gestoßen. Die gute Zusammenarbeit mit der Stadt zeigt sich auch in einem gemeinsamen Projekt, mit welchem wir eine WLAN-Versorgung am Marktplatz und zwei weiteren Punkten des Ortes aufgebaut haben. Insofern sehen wir den jetzt startenden Ausbau als nächsten Meilenstein einer erfolgreichen Zusammenarbeit“, so Jens Schaller, Verantwortlicher für das Geschäftsfeld Telekommunikation bei SachsenEnergie.

Der Bürgermeister von Neusalza-Spremberg, Matthias Lehmann, sagt: "Es war schon immer unser Ziel, eine 'digitale Autobahn' zu schaffen, die alle Ortsteile erreicht. Solch ein leistungsfähiges Breitbandnetz ist wichtige Voraussetzung für kommende Entwicklungen, die die Digitalisierung mit sich bringt – in Bereichen, die sich heute viele nicht vorstellen können, die aber morgen selbstverständlich sein werden. Dass wir mit unserem Partner SachsenEnergie nach dem erfolgreichen Eigenausbau 2017 einen Schritt weitergehen, freut uns als Kommune umso mehr. Ein besonderer Dank gilt dem Bund und dem Freistaat Sachsen als Fördermittelgeber für das Projekt."

Die aktuell laufenden Planungen für den Ausbau werden noch bis 2022 andauern. Insgesamt wird es voraussichtlich drei Bauabschnitte (BA) geben: BA 1: Neusalza-Friedersdorf, BA 2: Sonneberg und BA 3: Neuspremberg. Für den Ausbau in Neusalza-Spremberg sind etwa 20 km Tiefbau zu bewältigen; circa 50 km Leerrohre und 90 km Glasfaserkabel wandern im Rahmen der Baumaßnahmen unter die Erde. Sobald die Vorplanungen abgeschlossen sind, werden die anspruchsberechtigen Hauseigentümer voraussichtlich ab Herbst 2021 angeschrieben und erteilen auf Wunsch SachsenEnergie einen Auftrag zur Errichtung eines Glasfaseranschlusses. Nach Vertragsabschluss erhält deren Gebäude einen kostenlosen Glasfaseranschluss und ist damit fit für die digitale Zukunft. Ab Mitte 2022 beginnt die bauliche Umsetzung; die Bauarbeiten sollen bis Ende 2024 abgeschlossen sein.


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