- © Foto: Sky -
DAUN, 05.10.2017 - 14:43 Uhr
Entertainment - Unternehmen

Sky verbannt Einweg-Plastik aus Betrieb – Ocean Rescue Innovationsfonds gegründet

Partnerschaft mit WWF zur Wahrung der Meeresschutzgebiete

Sky hat sich ab sofort dazu verpflichtet, bis 2020 jegliches Einweg-Plastik aus seinem Betrieb, seiner Lieferkette und Produkten zu beseitigen, teilte der Bezahlsender aus Unterföhring am 5. Oktober mit. Diese Selbstverpflichtung geht Sky im Rahmen seiner im Januar diesen Jahres gestarteten Sky Ocean Rescue Initiative ein, die auf die starke Verschmutzung der Weltmeere durch Einweg-Plastik aufmerksam macht und dazu beiträgt, dieser entgegenzuwirken.

Ab 5. Oktober 2017 werde in allen Verpackungen künftiger Sky Produkte kein Einweg-Plastik mehr verwendet. Zusätzlich werden bis Ende 2017 alle neuen Sky Produkte ohne Einweg-Plastik hergestellt. Außerdem werde Sky seine Geschäftspartner und Lieferanten dabei unterstützen, ihre Betriebe entsprechend anzupassen, hieß es weiter.

Darüber hinaus wird Sky seine Erfahrung im Bereich Innovation, Unternehmertum und Kapital nutzen, um einen Beitrag zur Lösung des übergeordneten Problems zu leisten, den die Nutzung von Plastik darstellt: So wird Sky Unternehmen und Start-Ups identifizieren, die Technologien zur Beseitigung von Einweg-Plastik aus Lieferketten entwickeln und somit verhindern, dass Plastik in die Ozeane gelangt. Sky wird dafür den Ocean Rescue Innovationsfonds mit einer auf über fünf Jahre verteilten Summe von insgesamt 25 Millionen Pfund ins Leben rufen, um in diese Ideen zu investieren. Weitere Details zu dem geplanten Fonds werden in Kürze veröffentlicht.

Sky wird mit WWF zusammenarbeiten

Sky wird außerdem mit dem WWF zusammenarbeiten, um Meeresschutzgebiete („Marine Protected Areas“) entlang der Küsten der europäischen Länder, in denen das Unternehmen agiert – Großbritannien, Irland, Deutschland und Italien – zu wahren. Sky und der WWF werden noch in diesem Jahr eine entsprechende Kampagne ins Leben rufen.

Jeremy Darroch, Vorstandsvorsitzender der Sky Gruppe, wird diese drei Punkte der Selbstverpflichtung auf der EU Our Ocean Konferenz in Malta im Laufe des Tages näher erläutern. Vor der Konferenz sagte Darroch: „Wir müssen eine der größten von Menschen verursachten Umweltkatastrophen auf unserem Planeten angehen – die Plastikverschmutzung der Weltmeere. Die Statistiken sind schockierend: Bis 2050 wird die Menge an Plastik in den Ozeanen mehr wiegen als alle Fische*. Bei Sky liegt uns Umweltschutz am Herzen. Wir sind davon überzeugt, dass wir die Verantwortung haben, die Themen voranzutreiben, die unseren Kunden wichtig sind. Vor zehn Jahren waren wir das erste CO2-neutrale Medienunternehmen. Jetzt haben wir die nächsten zehn Jahre im Blick und wollen unsere Stimme und Reichweite nutzen, um einen positiven Beitrag zur Genesung der Weltmeere zu leisten. Mit Sky Ocean Rescue konnten wir bereits Aufmerksamkeit erzeugen – aber wir wollen weiter gehen. Deshalb verpflichten wir uns heute, bis 2020 Einweg-Plastik aus unserem eigenen Betrieb zu beseitigen, einen neuen Innovationsfonds zu gründen, der zur Lösung des übergeordneten Plastik-Problems beiträgt, und eine Partnerschaft mit dem WWF zur Wahrung der Meeresschutzgebiete einzugehen. Wir wollen, dass sich unsere Handlungen positiv auf den Ozean auswirken.“

 

Tanya Steele, CEO des WWF Großbritannien, zur Selbstverpflichtung von Sky: „Unsere Ozeane sind die Grundlage allen Lebens auf der Erde. Dennoch sind diese wertvollen Gewässer durch Verschmutzung, Überfischung und den Klimawandel bedrohter als jemals zuvor. Unternehmen, Regierungen und jeder einzelne haben die Aufgabe, diese Bedrohung zu stoppen – nicht nur für unser eigenes Wohlbefinden, sondern auch für das der nächsten Generationen. Schon über ein Jahrzehnt lang zeigt Sky herausragendes Engagement bei Umweltthemen: Sky ist ein C02-neutrales Unternehmen und hat dem WWF geholfen, eine Milliarde Bäume im Amazonas-Regenwald zu schützen. Außerdem unterstützt Sky mit der Earth Hour das größte Event, das auf die Gesundheit unseres Planeten aufmerksam macht. Ich gratuliere Sky zu seinem ambitionierten Ziel, die Ozeane zu schützen und freue mich darauf, Sky dabei zu unterstützen, einen echten Beitrag zur Gesundheit der Ozeane zu leisten - für die Menschen und für den Planeten.“

Die Ankündigung vom 5. Oktober geht aus der im Januar 2017 gestarteten Sky Ocean Rescue Initiative hervor. Mit der Initiative wurden bereits mehr als 6 Millionen Menschen erreicht und „Plasticus“, ein 10 Meter langer Wal, der genau aus der Menge Plastik besteht, die jede Sekunde in den Ozean gekippt wird, war in Großbritannien bereits auf Tour. Seit Januar verzichtet Sky außerdem an allen europäischen Standorten auf Einweg-Wasserflaschen, Strohhalme, Becher und Besteck aus Plastik. Dadurch konnte der Verbrauch an Plastikflaschen um über 300.000 reduziert werden.

Durch die investigativen Reportagen und Dokumentationen von Sky News, wie etwa „Die Plastikflut“ und „Der Wal im Plastikmeer“ wurden Millionen Zuschauer auf das Ausmaß der Verschmutzung aufmerksam gemacht. Sky wird auch weiterhin Kampagnen und Programm entwickeln, um seine Kunden aufzuklären und zu inspirieren, ihren eigenen Verbrauch von Einweg-Plastik zu verändern.

Sky Ocean Rescue ist das Nachfolgeprojekt der Sky Rainforest Rescue Initiative, die mit Unterstützung der Sky Kunden über neun Millionen Pfund eingenommen hat, um eine Milliarde Bäume im Amazonas-Regenwald zu retten. Vor zehn Jahren war Sky das erste CO2-neutrale Medienunternehmen der Welt und befindet sich heute unter den Top 8 der nachhaltigen Unternehmen im Green Ranking der Newsweek, hat den Silber-Status im Dow Jones Sustainability Index und ist im britischen Nachhaltigkeitsindex FTSE4Good vertreten.

Sky zeigt Our Ocean Conference live von Malta – Event Channel „Sky Ocean Rescue“ vom 5. bis 6. Oktober

Die EU Our Ocean Konferenz in Malta wird auf dem eigens eingerichteten Sky Ocean Rescue Sender gezeigt (InfoDigital berichtete). Weitere Informationen sind auf skyoceanrescue.com zu finden.


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