DAUN, 13.01.2021 - 13:55 Uhr
Entertainment - Unternehmen

Tele Columbus AG schaltet auf Ökostrom um

Die Tele Columbus AG mit ihrer Marke PŸUR hat zum Jahresbeginn den gesamten Betrieb der von ihr versorgten Netze auf zertifizierten Ökostrom umgestellt. Das teilte Tele Columbus heute mit. Mit diesem Schritt lasse sich der CO2-Fußabdruck, der durch den Fernsehempfang oder die Nutzung von Telefon und Internet über den Kabelanschluss entsteht, für jeden aktiven Kunden deutlich verkleinern. Mit der vollständigen Stromumstellung verfolgt der Konzern laut eigenen Angaben seine Nachhaltigkeitsstrategie, die unter anderem einen klimaneutralen Netzbetrieb anstrebt.

Die immer intensivere Nutzung des Internets, in 2020 nochmals befeuert von zwei Lockdown-Phasen während der Pandemie, in der Lernen und Arbeiten zu einem hohen Anteil von zu Hause geleistet wurde, sorgt für einen stetig steigenden Strombedarf der Netze. Von PŸUR versorgte Haushalte, unabhängig davon ob diese lediglich das Kabelfernsehen nutzen oder auch Dienste wie Telefon und Internet gebucht haben, werden 2021 deutlich umweltfreundlicher.

Während die IP-Dienste für Geschäftskunden und die Rechenzentren von PŸUR Business bereits seit über einem Jahr vollständig mit Ökostrom betrieben werden, erfolgt zum Jahresbeginn 2021 die Umstellung auf den Ökostrom-Betrieb der Kabelnetze. Bereits in den Vorjahren ist es laut Angaben von Tele Columbus durch die Auswahl geeigneter Stromanbieter gelungen, den standortbasierten CO2-Anteil von 14.500 Tonnen auf 6.200 Tonnen zu senken. Ab sofort liege dieser Wert nun bei null. Alle von der Tele Columbus Gruppe eingekauften Strommengen würden somit aus zertifizierten, regenerativen Energiequellen stammen. Der CO2-freie Netzbetrieb komme ab sofort, bundesweit und automatisch allen Kunden von PŸUR zugute.

„Den Wandel der Lern- und Arbeitswelten und den veränderten Medienkonsum möchte die Marke PŸUR in zeitgemäßer Art und Weise begleiten. Wenn im Zuge der Digitalisierung E-Learning und Webmeetings die Regel werden, müssen die Übertragungsnetze ökologisch nachhaltig betrieben werden“, findet Chief Consumer Officer Stefan Riedel. „80 Prozent des Datenvolumens in den Netzen ist Streaming-Content; also Videos. Tele Columbus bietet mit seinen glasfaserbasierten Kabelnetzen besonders umweltfreundliche Internetzugänge an. Dies geht aus einer Studie des Umweltbundesamtes hervor“, führt Riedel weiter aus. Mit der Glasfaserausbaustrategie der Tele Columbus Gruppe sollen in den kommenden Jahren zudem immer mehr Haushalte einen Glasfaseranschluss von PŸUR erhalten und so die Energieeffizienz weiter steigen.

Auf dem Weg zu einem „grünen Kabel“ ist für Tele Columbus die Umstellung auf Ökostrom das entscheidende Element. Für einen gänzlich grünen Internetanschluss brauche es aber mehr. Wie klimaschonend man sich im Netz bewegen kann, hänge auch vom kundeneigenen Strom ab, mit dem Modem, Computer und Fernsehempfangsgeräte versorgt werden. Weiteren Einfluss haben beispielsweise die Serverfarmen der Videostreaming-Anbieter oder wie viel CO2 bei der Nutzung von Cloud-Anwendungen anfällt.

Bei PŸUR Business werden die modernen, energieeffizienten Rechenzentren in Leipzig und Berlin für solche Anwendungen bereits mit rein erneuerbaren Energien betrieben. Damit unterstreicht die Tele Columbus AG ihren Anspruch, mit Ihrer Marke PŸUR auch unter ökologischen Gesichtspunkten zu den Top-Anbietern im deutschen Markt zu zählen.


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