DAUN, 15.01.2020 - 15:09 Uhr
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UPC wechselt nach gescheiterter Übernahme durch Sunrise Chefin aus

(dpa) - Nach der geplatzten Übernahme durch das Telekomunternehmen Sunrise hat die größte Schweizer Kabelnetzbetreiberin, UPC Schweiz, die Chefin ausgewechselt. Neuer Geschäftsführer wird Baptiest Coopmans, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Er übernimmt die Aufgabe von Severina Pascu.

Pascu wechsele als Vizechefin zu Virgin Media, der größten Tochtergesellschaft von UPC-Besitzerin Liberty Global. Coopmans war 2013 als Chef von UPC Niederlande zu Liberty Global gekommen.

Pascu soll ihren Abgang schon vor dem im Oktober abgeblasenen Verkauf an Sunrise geplant haben, hieß es in Branchenkreisen. Der 6,3 Milliarden Franken schwere Deal scheiterte am Widerstand der Sunrise-Großaktionäre, darunter der deutschen Freenet, die knapp ein Viertel der Sunrise-Anteile besitzt. Die Anteilseigner kritisierten den hohen Kaufpreis und stemmten sich gegen eine Kapitalerhöhung um 2,8 Milliarden Franken zur Finanzierung des Deals.

Sunrise kündigte Anfang des Jahres den Rückzug von Konzernchef Olaf Swantee an. Zum neuen Chef des zweitgrößten Schweizer Telekom-Unternehmens wurde der bisherige Finanzchef André Krause ernannt.


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