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DAUN, 15.12.2017 - 14:43 Uhr
Entertainment - Unternehmen

ZDF: Programm spiegelt die Vielfalt des Sports

Spitzen-, Breiten- und Behindertensport hatten 2017 einen unverzichtbaren Platz im ZDF-Programm, wie der Sender am Freitag, den 15. Dezember bekanntgab. Neben der unterhaltenden wurde so auch der gesellschaftlich bedeutenden Funktion des Sports als Vermittler von Werten wie Respekt, Toleranz, Fairness und Integration Rechnung getragen.

„Auch 2018 verfügt das ZDF trotz einer veränderten Wettbewerbssituation über ein attraktives Sportrechte-Portfolio, zu dem unter anderem die Olympischen Winterspiele, die Paralympics, die Fußball-WM und die European Championships gehören. Das ZDF wird weiterhin den Sport in seiner Vielfalt abbilden und die von den Zuschauerinnen und Zuschauern erwartete Berichterstattung zu gegenüber den Beitragszahlern vertretbaren Bedingungen sicherstellen“, sagte ZDF-Intendant Dr. Thomas Bellut vor den Fernsehrat in Berlin.

Neue Wettbewerbe würden das das Sportangebot des ZDF bereichern, unter anderem die von der UEFA neu geschaffene Nations League, für die ZDF und ARD für die Jahre 2018 bis 2022 die exklusiven Übertragungsrechte erworben haben. Ein für die Zuschauer besonders interessanter Multi-Sportevent sind die im August 2018 erstmals stattfindenden European Championships: Sieben große Sportverbände richten zeitgleich ihre Europameisterschaften aus. An 13 verschiedenen Sportstätten werden mehr als 4.500 Athleten in 151 unterschiedlichen Wettbewerben erwartet. Neben der Leichtathletik-EM in Berlin gehören dazu Schwimmen, Radrennen, Rudern, Triathlon, Golf und Turnen. Das ZDF wird im täglichen Wechsel mit der ARD großflächig im Hauptprogramm und online berichten.

Das ZDF-Sportjahr 2017 war geprägt durch Live-Sportereignisse wie den Confed Cup, die U21-EM und die Fußball-EM der Frauen, aber auch durch Wettbewerbe wie der Leichtathletik-WM, Reiten, Beachvolleyball und ein breites Wintersport-Angebot.  Daneben wurden in vielen begleitenden Reportagen und Dokumentationen Veranstaltungsorte vorgestellt, aber auch kritische Seiten des Sports wie Doping beleuchtet. Durch die neue Produktionsform der Fußballwettbewerbe, die „Centralized Production“ aus einem mit der ARD gemeinsam genutzten Sendestudio im Inland, wurden Ressourcen optimal verzahnt und genutzt.

Die im ZDF ausgestrahlten Endspiele der U21-EM und des Confed Cups waren mit 8,70 Millionen und 30,2 Prozent bzw. 14,86 Millionen und 42,7 Prozent Marktanteil die besteingeschalteten Finals der jeweiligen Turniergeschichte. Bei der Frauen-Fußball-EM aus den Niederlanden erreichte das ZDF im Durchschnitt 3,42 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 17,9 Prozent. Die Leichtathletikberichterstattung des ZDF aus London interessierte durchschnittlich 3,14 Millionen bei einem Marktanteil von 16,5 Prozent. Erfolgreichste Wintersport-Disziplin war mit 3,89 Millionen (24,4 Prozent) erneut Biathlon. Als Ergänzung wurden zahlreiche Wettbewerbe live und in voller Länge online im ZDF-Livestream übertragen.


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