DAUN, 06.09.2011 - 15:37 Uhr
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3D-TV: Produktionsqualität und Standards als Mittel zum Erfolg

Damit 3D-TV in die Wohnzimmer nachhaltig Einzug hält, bedarf es standardisierter Lösungen und der Einhaltung von Qualitätskriterien bei der Produktion der Programme. Dies verdeutlichte Dietrich Westerkamp, Vorstandsmitglied der Deutschen TV-Plattform und Leiter der Arbeitsgruppe 3D-HD-TV am 5. September im TecWatch-Forum.

Qualität der 3D-Angebote Grundlage des Erfolgs

„Schlecht produzierte 3D-TV-Inhalte schaden dem dreidimensionalen Fernsehen“, warnte Westerkamp. Letztlich sei die „Qualität der 3D-TV-Angebote Grundlage einer erfolgreichen Markteinführung“, betonte Westerkamp vor fast 100 Zuhörern am 3D-Tag im Innovationszentrum der IFA 2011 in seinem Vortrag.

Die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Marktstart von 3D seien durch die 3D-Standards gegeben. Beginnend im Dezember 2009 mit dem Standard für Blu-ray-3D sind inzwischen fast alle Elemente für Übertragung und Darstellung dreidimensionaler Bewegtbilder durch internationale Organisationen standardisiert. Das letzte Glied bildet der DVB-Standard zur Übertragung von Stereo-3D-TV, erläuterte Westerkamp, Leiter der AG 3D-HD-TV der Deutschen TV-Plattform. Bei dem können bereits vorhandene HDTV-Empfänger in den Privathaushalten auch für den 3D-Empfang verwendet werden. Das nutzen inzwischen etliche Sender und Bezahlplattformen für ihre neuen 3D-TV-Programme europa- und weltweit.

3D Feature von vielen HD-Empfangsgeräten

Überhaupt ist 3D mittlerweile ein wichtiges Feature in vielen höherwertigen HDTV-Empfangsgeräten, von denen auch in Deutschland immer mehr verkauft werden. Viele großen Hersteller von Consumer Electronics werben mit diversen Logos für ihre 3D-TV-Geräte. Die beim 3D-Fernsehen verwendeten aktiven und passiven Brillen (Shutter- bzw. Polarisations-Technik) liefern beide akzeptable 3D-Bilder, erklärte Westerkamp, so dass der Kunde sich nach seinen Vorlieben entscheiden kann. Er verwies auf den neuen „Einkaufsführer 3D-Geräte“ – eine Kooperationsbroschüre von BVT, gfu, ZVEI und Partnern wie der Deutschen TV-Plattform.

Produktionsrichtlinien und Qualitätskontrollsysteme sind hilfreich

Zugleich forderte Westerkamp mehr Augenmerk für qualitativ hochwertige, technisch korrekte 3D-Produktionen. Fehler bei der Programm-Erstellung seien auf der Empfängerseite meist nicht mehr korrigierbar und schadeten 3D-TV im Markt. Hilfreich seien Aktivitäten für Produktionsrichtlinien und Qualitätskontrollsysteme wie von der EBU oder Technicolor. „Es sollte unser aller Interesse sein, Produktionsfehler von Anfang an zu vermeiden“, appellierte er an das Fachpublikum im TecWatch.

Dort stellt sich auch während der gesamten IFA am Gemeinschaftsstand 9 in Halle 11.1 ein 3D-Innovationszentrum vor, das unter der Führung des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts in Berlin gegründet wird. Daran sind Mitglieder der Deutschen TV-Plattform wie Astra, die Deutsche Telekom und Sky Deutschland beteiligt. 3D-TV ist auch am Stand der Deutschen TV-Plattform im TecWatch zu sehen. Das weltweite DVB-Projekt als Mitaussteller klärt am Stand 11 u. a. über die digitalen TV-Standards der 2. Generation sowie den neuen 3D-TV-Standard auf.

www.tv-plattform.de

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