DAUN, 04.12.2013 - 08:48 Uhr
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ARD schaltet neue HD-Sender auf – Empfangsdaten von MDR HD, RBB HD, HR HD, Tagesschau 24 HD und Eins Plus HD

Die ARD hat am 4. Dezember weitere frei empfangbare HD-Programme aufgeschaltet. Die neuen dritten Fernsehprogramme in HD-Qualität sind RBB Brandenburg, RBB Berlin, MDR Sachsen, MDR Thüringen, MDR Sachsen-Anhalt und HR-Fernsehen. Die ARD-Zusatzprogramme Tagesschau 24 HD sowie Eins Plus HD wurden zudem neu aufgeschaltet. Der Testbetrieb des Senders Eins Festival HD geht in den Regelbetrieb über. Um die neuen Sender empfangen zu können, müssen Satellitenkunden einen Sendersuchlauf durchführen. Viele Satellitenempfangsgeräte stellen inzwischen die Sender auch automatisch ein.

Empfangsdaten

Die Ausstrahlung der neuen HD-Programme erfolgt unverschlüsselt auf zwei Transpondern im horizontalen Lowband (HL) über Satellit Astra 19,2° Ost, die noch bis zur Beendigung der analogen Satellitenübertragung im Mai 2012 von der ARD für die analoge Senderausstrahlung genutzt wurden:

 Transponder 61, Frequenz 10.891 H, SR 22000, FEC 2/3, DVB-S2 – 8PSK

  • RBB Brandenburg HD;
  • RBB Berlin HD;
  • MDR Sachsen HD;
  • MDR S-Anhalt HD;
  • MDR Thüringen HD;
  • HR Fernsehen HD.

Transponder 39, Frequenz 11.053 H, SR 22000, FEC 2/3, DVB-S2 – 8PSK

  • Tagesschau 24 HD;
  • Eins Festival HD;
  • Eins Plus HD.

Die neuen HD-Programme sind zudem per Fernsehen über Internet-Protokoll (IPTV; im Telekom-Angebot „Entertain“ ab 16. Dezember) und teilweise in einigen Kabelnetzen (Tele Columbus, Primacom, RFT Kabel) zu empfangen. Grundsätzlich werde das hochauflösende Bildsignal allen Netzbetreibern kostenlos zur Verfügung gestellt, heißt es bei der ARD. Allerdings entscheiden die jeweiligen Unternehmen in eigener Verantwortung, ob sie die hochwertigen Programme auch an ihre Kunden weiterleiten. Nach der Aufschaltung sind fast alle öffentlich-rechtlichen Fernsehsender in HDTV-Qualität zu empfangen. Einzige Ausnahme bleiben der Saarländische Rundfunk (SR), BR Alpha und Radio Bremen TV.

Kunden von Kabel Deutschland und Unitymedia Kabel BW haben das Nachsehen

„Nachsehen haben wieder einmal die Kabelfernsehkunden der beiden großen deutschen Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland und Unitymedia KabelBW“, kritisierte Michael Gundall, Fernsehexperte der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, am 3. Dezember. „Über diese Anbieter sind meist nur die drei öffentlich-rechtlichen Sender ARD HD, ZDF HD und Arte HD zu empfangen.“ Grund dafür sei der Streit um die sogenannten Einspeiseentgelte. „Seit nunmehr eineinhalb Jahren werden viele Kabelkunden gegenüber anderen Empfangsarten wie Satellit oder IPTV benachteiligt“, bemängelt Gundall. „Es kann nicht sein, dass die großen Kabelnetzbetreiber, wie beispielsweise Kabel Deutschland, diese rechtliche Auseinandersetzung zu Lasten ihrer Kunden austragen.“ Die Verbraucherzentrale fordert eine schnelle Einspeisung dieser Sender in die Kabelnetze. Viele kleinere Kabelnetzbetreiber handeln kundenfreundlicher und speisen die öffentlich-rechtlichen Sender bereits seit längerem in HD ein.

Hinweis

Wenn die ARD-Sender im hochauflösenden Fernsehformat an den Start gehen, stellen sich wieder viele interessierte Fernsehzuschauer die Frage, wie sie die neuen Sender auch auf dem Bildschirm zu sehen bekommen. Sofern das Empfangsgerät nicht über eine automatische Programmlistenaktualisierung verfügt, ist dazu zumindest ein Transpondersuchlauf erforderlich, um die neuen Sender in die Senderliste aufnehmen zu können. INFOSAT erklärt Ihnen in der Dezember-Ausgabe Schritt für Schritt, wie dies geht.

Lesen Sie mehr dazu in der Dezember-Ausgabe von INFOSAT. Das Heft 12/2013 ist seit 29. November für 5,50 Euro im Handel oder hier im ePaper-Abonnement erhältlich.

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