DAUN, 13.08.2012 - 11:41 Uhr
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Eine Million DAB+-Empfänger in der Schweiz verkauft

DAB+-Digitalradio ist in der Schweiz außerordentlich gut auf Kurs: Im Juli 2012 wurde das millionste Gerät verkauft, teilte die SRG-Tochter „Marketing and Consulting for Digital Broadcasting Technologies“ (MCDT) am 13. August in Zürich mit. Damit erreicht Digitalradio 2,4 Millionen Hörerinnen und Hörer. Knapp ein Drittel aller Schweizer Haushalte hört inzwischen Radio digital. Die Schweiz zähle deshalb bei Digitalradio zu den führenden Ländern Europas. Die neueste Radiotechnologie und ihre Vorzüge werden offenbar immer mehr geschätzt: Die Digitalradio-Hörerschaft profitiert von großer Programmvielfalt, erstklassiger Tonqualität, einem störungsfreien Empfang, einfacher Bedienung und bald auch von attraktiven Zusatzdiensten in Text und Bild.

Stufenweiser Aufbau eines dritten DAB+-Netzes in der Deutschschweiz

Je nach Sprachregion können in der Schweiz heute zwischen 13 und 31 Radioprogramme über Digitalradio empfangen werden. Und es kommen laufend neue hinzu: Das dritte Deutschschweizer DAB+-Sendernetz erlaubt es, Radioprogramme auch regional/lokal auszustrahlen. Es wird derzeit stufenweise aufgebaut. Darüber senden werden Privatradios wie SRG-Regionaljournale. Im Dezember 2012 wird das erste Teilgebiet, die Region Zürich-Aargau-Glarus-Schaffhausen, in Betrieb genommen. In der französischen Schweiz befindet sich ein zweites DAB+-Netz in Planung. In vielen EU-Ländern, aber auch weltweit – beispielsweise in Australien – wurde in den vergangenen Jahren Digitalradio lanciert. Mit dem Einstieg von Deutschland als DAB+-Schlüsselmarkt im August 2011 nahm auch die Gerätevielfalt weiter zu. In der Schweiz bieten inzwischen rund 50 Hersteller über 200 unterschiedliche Modelle in allen Preisklassen an.

DAB+ soll UKW langfristig ablösen

Längerfristig werde DAB+ UKW ablösen, hieß es weiter. Das wird Radiosender und Hörerschaft zugutekommen, weil die Verbreitung eines Digitalradio-Programms nur ca. 20 Prozent der UKW-Kosten ausmacht. Digitalradio sei umweltfreundlicher: Pro Programm werden gerade mal zehn Prozent der Energie benötigt, die Radiohören über UKW verbraucht. Dies, weil unter anderem für die Verbreitung von bis zu 18 Programmen in der Schweiz nur 210 Sendeanlagen benötigt werden. Für UKW sind derzeit für die Verbreitung von vier Programmen 853 Sendeanlagen in Betrieb.

www.mcdt.ch

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