DAUN, 23.09.2011 - 13:53 Uhr
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Internet treibt TV-Entwicklung voran – Internet Summit Austria 2011

„Das Internet treibt die Weiterentwicklung des Fernsehens voran“, erklärte ISPA-Präsident Andreas Koman am 22. September anlässlich der Eröffnung des Internet Summits Austria 2011. „Neue Geräte, der Ausbau von Breitbandinternet und ein sich änderndes Nutzungsverhalten forcieren die Verbindung zwischen Fernsehen und Internet.“ Es sei ein Anliegen der ISPA als Interessenvertretung der österreichischen Internetwirtschaft, die verschiedenen Entwicklungen und ihre Proponenten zusammenzubringen und den „State of the Art“ von TV & Internet im Rahmen dieser Veranstaltung zu diskutieren.

Konvergenz von TV und Onlinediensten

In seinem Impulsvortrag stellte Online-Experte Bertram Gugel die Frage: „Ist Internet das bessere Fernsehen? Die neue Freiheit der Konsumenten.“ Der deutsche Online- und Videoexperte erläuterte, wie Fernsehen und Internet immer weiter ineinander aufgehen werden. Gugel hob die Möglichkeiten Einzelner, ihr eigenes Programm zu gestalten, hervor. Er stellte bereits existierende Dienste und Angebote, wie Casual games oder Webinhalte vor, die den klassischen TV-Konsum ergänzen werden. Gugel betonte, dass das Internet die Vorzüge des Fernsehens verstärken werde, denn es werde hochwertige Inhalte, überlegtes Programm und soziale Interaktion generieren.

Neue Entwicklungen im Internet und im Fernsehen bedingen sich gegenseitig

Hermann Hellwagner, Leiter der Forschungsgruppe Multimediakommunikation am Institut für Informationstechnologie der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, sprach Veränderungen in beiden technologischen Feldern an: „Es ist abzusehen, dass sich auch TV-Geräte als Zugangsgeräte zum Internet etablieren werden, natürlich vorrangig für audiovisuelle Inhalte.“ Dies werde einerseits die neue Freiheit der Konsumenten ermöglichen, andererseits das Fernsehen den zukünftigen Entwicklungen des Internet stärker unterwerfen.

Innovationsschub durch multimediale Inhalte

Eine stetig steigende Nachfrage nach multimedial nutzbaren Inhalten, die es zu bedienen gelte, sei beim ORF zu bemerken, erklärte Christian Eder, technischer Leiter der Direktion Online und Neue Medien: „Gerade in den letzten Jahren gab es beim ORF im Onlinebereich durch die Integration der Multimedialität einen großen Innovationsschub.“

Neue Geschäftsfelder

Kurt Einzinger, Geschäftsführer der Videoproduktionsfirma Netvisual, ging auf die Möglichkeiten ein, die Entwicklungen von Internet und Fernsehen alternativen Contentanbietern eröffne: „Jetzt ist es möglich, ein persönliches Programm je nach Interesse und Stimmung zu gestalten. So lassen sich neue Geschäftsfelder erschließen. Warum sollte man ein zusammengestelltes Programm ansehen, wenn man Filme, Shows, Live-Übertragungen, Dokumentarfilme etc. selbst aussuchen kann?“

Smart TV gehört die Zukunft

Die Entwicklungen im TV- und Onlinebereich fordern auch die Herstellung neuer Geräte. „Smart TVs verbinden leistungsfähige Browser, Video on Demand, Apps und diverse Dienste“, erklärte Georg Reitmayr, beim Gerätehersteller Samsung für Verbraucherelektronik verantwortlich. Der Konzern verzeichne eine stetig steigende Nachfrage nach derart vernetzt einsetzbaren Geräten.

www.ispa.at

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