DAUN, 11.10.2011 - 15:10 Uhr
News-Archiv

WDR-Rundfunkrat: KEF-Empfehlung beweist wirksame Kontrolle der Rundfunkfinanzierung

Vor dem Hintergrund der öffentlichen Debatte über eine mögliche Erhöhung der Rundfunkgebühren hat der WDR-Rundfunkrat sich in seiner letzten Klausurtagung in Münster mit diesem Thema auseinandergesetzt und auf die gesetzlich vorgeschriebene Kontrolle der Rundfunkfinanzierung hingewiesen. Ruth Hieronymi, Vorsitzende des WDR-Rundfunkrats, erklärt, „die Pläne der KEF, eine Gebührenerhöhung vorerst nicht zu empfehlen, zeigen, dass die Anmeldung eines Bedarfs durch die Rundfunkanstalten immer einer strengen Prüfung unterzogen wird. Der Rundfunkrat hat aber“, so Ruth Hieronymi, „auch die Aufgabe, darauf hinzuwirken, dass der WDR nicht nur in programmlicher Hinsicht, sondern auch wegen seiner Verantwortung für den Haushalt des WDR die gesetzlichen Aufgaben des öffentlich-rechtlichen Rundfunks erfüllt. Das schließt einen sparsamen Umgang mit Gebühren ein“.

Transparenter und unbürokratischer

Deshalb hat der Rundfunkrat sich auch für das neue Rundfunkbeitragsmodell eingesetzt, auf dessen Grundlage die Finanzen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Zukunft transparenter und unbürokratischer ermittelt werden können. „Ausreichende Finanzen und ein öffentlich-rechtliches Profil sind zwei Seiten der selben Medaille“, erklärt Ruth Hieronymi und betont, „der Dreiklang von Bedarfsanmeldung der Rundfunkanstalten, Überprüfung durch die Rechnungshöfe und Wirtschaftsexperten der KEF und der letzten Entscheidung durch die Ministerpräsidenten und Landtage in Deutschland ermöglicht ein europaweit einmaliges System gesellschaftlicher Kontrolle und Verantwortung bei der Festlegung der Rundfunkgebühren“.

www.wdr-rundfunkrat.de

Dies ist eine Meldung aus unserem digitalen Nachrichtendienst „Digitalmagazin“.

Alle Informationen zu Abonnements und Preisen finden Sie unter www.digitalmagazin.info.


Diesen Artikel:
  • print Drucken
  • Bookmark Bookmarken

QR-Code mit dem Handy Scannen und diese(n) Seite / Artikel online Lesen:

 
Oops... Sie benutzen eine zu alte Browserversion. Um die Seite Korrekt darzustellen benutzen sie bitte mindestens den Internet Explorer 8.
navigateup

Für die Ansicht der mobilen INFOSAT Webseite drehen Sie bitte ihr Handy.