- © Foto: InfoDigital/Udo Bley -
DAUN, 06.09.2017 - 10:12 Uhr
Radio - DAB+

ARD TPEG-Service Regelbetrieb via DAB+ gestartet

Verkehrs- und Reiseinformationen auf dem Navi über DAB+

Die ARD hat den Regelbetrieb des TPEG-Service gestartet. Der Dienst wurde auf der Internationalen Funkausstellung 2017 (IFA) in Berlin vorgestellt. Das Übertragungsformat „TPEG“ setzt auf die digitale Rundfunktechnik DAB+, welches im Gegensatz zum heute in den meisten Navigationsgeräten verwendeten Traffic Message Channel (TMC), das via UKW übertragen wird, unabhängiger nutzbar ist und mehr Datenrate erlaubt.

Mit dem TPEG-Service kommen Meldungen schneller ins Navi, Staus können räumlich präziser gemeldet werden. Der Service bietet punktgenaue Informationen, könne jede Strasse ausgewiesen werden, jedes Stauende also ausführlich und umfassend Verkehrs- und Reiseinformationen bereitstellen, erklärte Brigitte Busch, Leitung ARD Koordination Kommunikation und Marketing DAB+, im Gespräch mit InfoDigital auf der Funkausstellung in Berlin.

TPEG sendet neben Verkehrsmeldungen noch viele weitere Daten, z. B. Informationen über das Wetter, den Verkehrsfluss auf der geplanten Strecke oder freie Plätze in Parkhäusern am Zielort. Der neue Verkehrsservice ist frei empfangbar, weitere Kosten entstehen nicht. Im Cockpit-Simulator konnten die Messebesucher auf der IFA TPEG live im Auto erleben.

Um den digitalen Verkehrsservice der ARD nutzen zu können, ist kein Abo erforderlich - man benötigt auch keine Mobilfunkverbindung mit einem Internet-Datentarif – der ARD-TPEG-Service ist quasi ohne zusätzliche Kosten nutzbar.

Die ARD und SRG haben ihre TPEG-Dienste für Deutschland und der Schweiz bereits synchronisiert und setzen einen weltweiten Maßstab.

Die Verkehrsredaktionen der Landesrundfunkanstalten erarbeiten mit hoher regionaler Kompetenz Meldungen, die auf einen zentralen Austauschserver bereitgestellt werden. Dadurch wird vor allem die Verfügbarkeit sicherheitsrelevanter Meldungen deutlich verbessert.

Die ARD bietet mit dem TPEG-Dienst der Industrie Planungssicherheit für neue Endgeräte-generationen, die ARD sei bereit, jetzt sind die Hersteller dran, man könne vom Start des Regelbetriebs sprechen, wies Frau Busch darauf hin. Mit einem einfachen Software-Update sei dies jetzt schon möglich, man könne beispielsweise auf Garmingeräte sehen, dass das jetzt läuft.

Es gibt bereits einige Navis auf dem Markt – die Hersteller müssen sie für den ARD-Dienst nur noch freischalten.


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