DAUN, 20.03.2020 - 11:31 Uhr
Radio

BR legt Hörfunksender zur Sicherstellung der Sendefähigkeit zusammen

B5 aktuell und Bayern 2 senden ab 23. März gemeinsam

Der Bayerische Rundfunk muss seine Hörfunksender zusammenlegen. Grund seien erste Corona-Fälle im BR sowie damit verbundene Quarantänemaßnahmen, teilte der Sender mit. Deshalb werden die beiden Hörfunkwellen B5 aktuell und Bayern 2 ab dem 23. März 2020, bis auf Weiteres ein überwiegend gemeinsames Programm senden. Der Name des neuen Angebots lautet „Informationen, Hintergrund und Gespräche – das gemeinsame Programm von B5 aktuell und Bayern 2“.

Die Bündelung der beiden Wellen ermöglicht, mit insgesamt weniger Kolleginnen und Kollegen in der Redaktion zu arbeiten, die BR-internen Bemühungen zum Schutz vor Ansteckung noch besser umzusetzen und damit die Sendefähigkeit langfristig sicherzustellen. Sobald die personellen Engpässe sich entspannt haben, werden beide Wellen wieder getrennt senden.

Das neue Programm verbindet die Informationskompetenz und Entdeckerfreude aus beiden Wellen: immer aktuell, immer hintergründig. Morgens mit Nachrichten im Viertelstunden-Takt, tagsüber dann in der Regel alle halbe Stunde. Und dazwischen längere Strecken zur Vertiefung. Alle Fachredaktionen, die bisher Bayern 2 und B5 aktuell beliefern, wirken mit und bringen ihre Kompetenz ein.

Die gewohnte Trennung der Nachrichten für die einzelnen Hörfunkwellen wird künftig nur noch in der morgendlichen Primetime bis einschließlich 10 Uhr zu hören sein. Danach bietet der BR zwei zentrale Nachrichtenformate an, jeweils eines für B5 aktuell / Bayern 2 und BR-Klassik sowie eines für Bayern 1 und Bayern 3.

Das Regionalsplitting auf Bayern 1 findet künftig nur noch in der morgendlichen Primetime bis 11.30 Uhr statt, die Mittagssendung von 12 bis 13 Uhr wird ohne Regionalsplitting aus dem Studio Franken für ganz Bayern gesendet. Außerdem kommt aus dem Studio Franken auch die komplette Stunde von 13 bis 14 Uhr im gemeinsamen Programm B5 aktuell / Bayern 2 mit Themen für ganz Bayern.

Durch die Übernahme der Mittagssendungen im Studio Franken kann das Personal in München für andere journalistische Aufgaben und das erweiterte Informationsangebot eingesetzt werden, z.B. für den gemeinsamen Podcast von Bayern 1 und BR24 „Corona in Bayern“, jeden Werktag gegen 17 Uhr.

Wie im gesamten BR arbeiten auch bei den Hörfunkwellen so viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie möglich im Home-Office. Auch die bekannten Frühmoderatoren Sebastian Winkler (Bayern 3) und Marcus Fahn (Bayern 1) senden morgens von 5 bis 9 Uhr von zu Hause aus.


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