91 Prozent der Fläche für mobilen Empfang und 80 Prozent der Bevölkerung für den Empfang im Haus prognostiziert 91 Prozent der Fläche für mobilen Empfang und 80 Prozent der Bevölkerung für den Empfang im Haus prognostiziert
DAUN, 07.09.2015 - 11:30 Uhr
Radio - DAB+

DAB+-Ausbau: Deutschlandradio plant 110 Sender bis 2016

Ausbaugrad des Digitalradionetzes entspricht bis Sommer 2016 der heutigen, analogen UKW-Versorgung mit Deutschlandradio-Programmen

Der nationale Digitalradio-Multiplex wird auch 2015 weiter konsequent ausgebaut. Damit wird die Leistungsfähigkeit des DAB+-Netzes verbessert und die Reichweite der verbreiteten Programme deutlich erhöht, teilte Deutschlandradio am 7. September mit. In der nunmehr bevorstehenden Ausbaustufe wird das Sendernetz ergänzt um Standorte in folgenden Regionen: Löbau (Sachsen), Aurich (Niedersachsen) und Cottbus (Brandenburg). Die Inbetriebnahme erfolgt zwischen dem 1. September und 20. Oktober. Weitere Standorte folgen bis Ende 2015.

Weitere 24 Sender bis Ende 2015

Deutschlandradio plant, das derzeitige bundesweite Digitalradionetz im Kanal 5C mit heute insgesamt 61Sendern in einem ersten Schritt bis Ende 2016 auf 110 Sender auszubauen. Dabei sollen bis zum Jahresende 2015 weitere 24 Sender aufgebaut und weitere mit höherer Leistung und neuen Antennenanlagen in Betrieb genommen werden.

Ausbaugrad des Digitalradionetzes entspricht bis Sommer 2016 der heutigen, analogen UKW-Versorgung mit Deutschlandradio-Programmen

Bereits im Sommer 2016 wird das bundesweite Digitalradionetz einen Ausbaugrad aufweisen, der der heutigen, analogen UKW-Versorgung mit Deutschlandradio-Programmen entspricht. Bis zum Jahresende 2016 sollen dann weitere 25 Sender in Betrieb gehen. Die sich dann mit 110 Sendern ergebende Versorgungssituation wird auf 91 Prozent der Fläche für mobilen Empfang und 80 Prozent der Bevölkerung für den Empfang im Haus prognostiziert. Der nationale Digitalradio-Multiplex gestattet die bundesweite, nahtlose Verbreitung von Digitalradio-Programmen über eine einzige Frequenz.

An den bereits bestehenden Senderstandorten Brocken (Sachsen-Anhalt), Heilbronn (Baden-Württemberg), Schoeneck (Sachsen), Rimberg (Hessen) sowie Pforzheim-Langenbrand (Baden-Württemberg) wird die Sendeleistung erhöht. Damit steigert der Netzbetreiber die Reichweite des DAB+ Empfangs zusätzlich.


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