DAUN, 14.12.2021 - 12:33 Uhr
Radio - DAB+

DAB+ Ausschreibung in Sachsen stößt mit 37 Bewerbungen auf großes Interesse

Die von der Sächsischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM) ausgeschriebenen Übertragungskapazitäten für eine landesweite, regionale und lokale DAB+-Bedeckungen zur Versorgung des Freistaates Sachsen, ist mit 37 Bewerbungen auf großes Interesse gestoßen.

Für die landesweite DAB+ Abdeckung zur digitalen Rundfunkversorgung des gesamten Freistaates Sachsen bewarben sich neun private Hörfunkveranstalter mit insgesamt neun Programmen, teilte die SLM mit.

Um welche Hörfunkveranstalter und Programme es sich handelt, teilte die SLM nicht mit.

Für die drei „regionalen DAB+-Bedeckungen“ gingen Bewerbungen privater Hörfunkveranstalter

  • für das Verbreitungsgebiet der kreisfreien Stadt Leipzig sowie der Landkreise Leipzig und Nordsachsen mit 14 Hörfunkprogrammen,
  • für das Verbreitungsgebiet der kreisfreien Stadt Chemnitz mit den Landkreisen Erzgebirgskreis, Mittelsachsen, Vogtlandkreis und Zwickau mit 15 Hörfunkprogrammen,
  • und für das Verbreitungsgebiet der kreisfreien Stadt Dresden sowie der Landkreise Bautzen, Oberlausitz, Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge ebenfalls mit 15 Hörfunkprogrammen, zum Bewerbungsschluss am 2. Dezember 2021 bei der SLM ein.

Für die lokalen DAB+-Übertragungskapazitäten zur Versorgung des Stadtgebietes Dresden bekunden acht private Hörfunkveranstalter mit insgesamt acht Hörfunkprogrammen ihr Interesse.

Insgesamt beteiligen sich 33 kommerzielle und vier nichtkommerzielle Veranstalter an der Ausschreibung. Es bestand die Möglichkeit, sich auf mehrere Bedeckungen gleichzeitig zu bewerben.

Jede der genannten Bedeckungen verfügt über 864 Capacity Units. Um eine Empfangs- und Tonqualität einschließlich der für programmbegleitende Dienste erforderlichen Datenraten entsprechend der bereits on air befindlichen Programme zu gewährleisten, sollen je Programm in der Regel 60 oder 66 Capacity Units zugewiesen werden. Im Fall einer Auswahlentscheidung sind zunächst jene Antragsteller zu berücksichtigen, deren Programme im Gebiet des Freistaates Sachsen am 1. Januar 2001 analog terrestrisch verbreitet wurden. Ansonsten haben jene Antragsteller Vorrang, deren Programme einen signifikanten Anteil redaktioneller Beiträge über das jeweilige Verbreitungsgebiet enthalten und insofern einen größeren Beitrag zur Programm- und Meinungsvielfalt im Sendegebiet erwarten lassen. Die jeweiligen Zulassungen werden für mindestens acht und zunächst höchstens zehn Jahre erteilt.


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