DAUN, 28.01.2020 - 12:43 Uhr
Radio

Deutschlandfunk sendet zum Ende seiner Staumeldungen Hörspiel-Collage

(dpa) - Nach mehr als einem halben Jahrhundert beendet der Deutschlandfunk am Samstag (1. Februar) das Senden von Staudurchsagen nach den Nachrichten - und blickt mit einem künstlerischen Abend noch einmal zurück. Die Hörspiel-Collage „Die Gefahren eines Jahres“ wird am Samstag (21.05 Uhr) zu hören sein, wie das öffentlich-rechtliche Deutschlandradio, zu dem das bundesweite Programm Deutschlandfunk gehört, am Dienstag mitteilte. Statt Verkehrsmeldungen soll es mehr Nachrichten geben.

Deutschlandradio-Programmdirektor Andreas-Peter Weber sagte: „Der Nutzwert bundesweiter Verkehrsmeldungen im Radio hat in Zeiten von Navigationsgeräten mit Echtzeit-Informationen über das Verkehrsgeschehen deutlich abgenommen. Viele unserer Hörerinnen und Hörer haben sich daran gestört.“ Der Deutschlandfunk (Dlf) startete am 25. März 1964 mit Durchsagen über Verkehrsstörungen.

Verkehrsmeldungen werden bei vielen anderen Radiosendern dagegen weiterhin zu hören sein. Private wie öffentlich-rechtliche Sender, die ihre Hörerschaft anders als der Deutschlandfunk vor allem im Regionalen haben, setzen weiter auf die Staudurchsagen, wie eine dpa-Umfrage unter mehreren Sendern ergab.


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