DAUN, 07.09.2015 - 14:00 Uhr
Radio - DAB+

Digitalisierungsbericht 2015: Radioempfang über Digitalradio (DAB+) kommt in Fahrt

Zahlen und Fakten aus TNS Infratest: Starker Zuwachs von Radioempfang über DAB+

Radioempfang über Digitalradio (DAB+) verzeichnet den prozentual stärksten Zuwachs von allen Empfangsmöglichkeiten. Bei den meistgenutzten Empfangsarten kommt DAB+ auf eine Steigerungsrate von 64 Prozent. Das geht aus dem am 7. September veröffentlichten Digitalisierungsbericht 2015 hervor. Zehn Prozent aller Haushalte verfügen mittlerweile über ein DAB+-Empfangsgerät. 2013 waren es erst 4,5 Prozent. 7,9 Millionen Personen (entspricht elf Prozent der Bevölkerung) nutzen DAB+, so die Zahlen und Fakten aus dem TNS Infratest.

Die Reichweite von Digitalradio nimmt nicht nur bei der Netzabdeckung kontinuierlich zu. Auch die Zahl der Nutzer von DAB+-Empfangsgeräten steigt rasant.

Vorreiter: Bayern und Baden-Württemberg

Unterschiedliche Entwicklung von DAB+ in den Bundesländern: Vorreiter sind Bayern und Baden-Württemberg mit 11,8 und 14 Prozent Steigerung 2015 im Vergleich zu 2014.

Über vier Millionen Haushalte verfügen über ein DAB+ Gerät

Mehr als vier Millionen Haushalte verfügen 2015 über ein DAB+-Gerät. 2013 waren es erst 1,78 Millionen Geräte. Pro Haushalt sind 2015 durchschnittlich 1,6 DAB+-fähige Geräte in Betrieb.

Immer mehr Autos mit DAB+ Geräten ausgestattet

1,91 Millionen Autos sind mit DAB+ ausgestattet. Das entspricht einem Prozentsatz von 4,9 Prozent.

DAB+ Geräte mit starken Zuwachsraten

Auch DAB+ Geräte verzeichnen 2015 starke Zuwachsraten. So liegt der Anteil der  Geräte in der Wohnung bei 23 Prozent. Der Anteil der DAB+ Geräte im Auto ist um 49 Prozent gegenüber zu 2014 gestiegen.

DAB+ nach UKW meistgenutzte Empfangsart

Nach UKW ist DAB+ in entsprechend ausgestatteten Haushalten die meistgenutzte Empfangsart. Die Steigerung seit 2013 beträgt 70 Prozent. Bei den meistgenutzten Empfangsarten kommt DAB+ auf eine Steigerungsrate von 64 Prozent, hieß es abschließend.

DAB+ kommt bei den Nutzern an

Karola Wille, MDR-Intendantin und Vorsitzende der ARD-Lenkungsgruppe Digitalradio, nahm die heute veröffentlichten Zahlen zur Entwicklung des digitalen Radiomarktes mit Freude zur Kenntnis: „Die Ergebnisse des Digitalisierungsberichts und der ersten Reichweitenerhebung für DAB+ Hörfunkangebote zeigen deutlich, dass wir auf dem richtigen Weg sind und DAB+ bei den Menschen ankommt. Schließlich entscheiden die Menschen selbst, über welche Technologie sie unserer Programmangebote empfangen.“

Die Branche hatte den neuen Digitalisierungsbericht optimistisch gespannt erwartet. „Die Ergebnisse bestätigen den eingeschlagenen Weg, Digitalradio über DAB+ konsequent einzuführen“, so Wille. Der Schulterschluss mit der Politik und das in diesem Zusammenhang von Staatssekretärin Bär initiierte Digitalradioboard, die positiven Signale der privaten Programmveranstalter, wachsende Programmvielfalt sowie das Engagement der Endgerätehersteller ließen „ein gutes Jahr für DAB+“ erwarten.

Die vom Institut für angewandte Kommunikationsforschung (Reichweitenerhebung) und TNS Infratest (Digitalisierungsbericht) erhobenen Daten weisen deutliche Zuwachsraten für Digitalradio und den Übertragungsstandart DAB+ aus. 10 Prozent der Haushalte in Deutschland verfügen aktuell über ein DAB+ Empfangsgerät (Vorjahr 7,5 Prozent), das sind etwas mehr als 4 Millionen Haushalte (gut eine halbe Million mehr als Mitte 2014). Und: der Trend geht inzwischen zum Zweitgerät (Durchschnittlich 1,6 DAB+ Radiogeräte pro DAB+ Haushalt). DAB-Angebote werden inzwischen von 11 Prozent der Bevölkerung genutzt, die Tagesreichweite liegt knapp über 5 Millionen Menschen. Rund 2,2 Millionen Hörerinnen und Hörer nutzen montags bis freitags die privaten DAB-Angebote, die DAB-Programme der ARD erzielen eine Tagesreichweite von 2,9 Millionen Hörern.

www.digitalradio.de

www.die-medienanstalten.de


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