DAUN, 09.01.2018 - 09:08 Uhr
Radio - DAB+

Frank Weiler, lulu.fm Geschäftsführer: „Das Eis der DAB+-Verweigerer ist doch stark eingebrochen.“

Mit unerwartet guten Zahlen bricht sich DAB+ den Weg in die Erhebung der Hörerzahlen (MA). Damit ist Digitalradio in der Vermarktbarkeit von kommerziellem Hörfunk angekommen. Über die Erwartungen und Folgen sprach InfoDigital mit Frank Weiler, Geschäftsführer des Spartenradios lulu.fm und Gründungsvater der „DAB+-Radiokombi“.

Herr Weiler, Sie haben mit anderen Sendern die erste DAB+-Vermarktung ins Leben gerufen. Ist das kommerzielle Angebot auf DAB+ dafür schon reif?

Frank Weiler, Geschäftsführer des Spartenradios lulu.fm Ich würde eher sagen, es ist endlich reif. Lulu.fm sendet ja erst ein gutes Jahr auf DAB+, die anderen Sender unserer Kombi aber schon einige Jahre länger. Wir sind alles Programme neben dem Mainstream und haben Zielgruppen und Hörer, die man über andere Sender als Werbetreibender oft gar nicht mehr erreichen kann. Und die Zahlen sprechen doch für sich. Wir haben 92.000 Hörer in der Durchschnittsstunde unter der Woche, an einem Sonntag sind es in der Spitze fast eine Viertelmillion Hörer pro Stunde. Das sollte doch zu vermarkten sein, oder?

Wie hoch sind denn Ihre Erwartungen? Meine persönlichen Erwartungen sind, dass es STUDIO GONG als unser Vermarkter auf der Agentur- und Kundenseite schafft, DAB+ in die bisher üblichen „UKW-Vertriebswege“, zu platzieren und integrieren. Da tauchte ja plötzlich im MA 2017 II Update unsere DAB+ Radiokombi auf, die keiner auf der Uhr hatte. Der Begriff DAB+ und die Kombi muss vielleicht erstmal vermittelt und verstanden werden, aber am Ende des Tages zählt für Kunden die Reichweite, und da müssen wir uns als Kombi nicht verstecken.

Wie bedeutsam ist für Ihren Sender der Verbreitungsweg DAB+ gegenüber dem Verbreitungsweg im Internet? Das komplette Interview lesen Sie in der InfoDigital Januar-Ausgabe 2018, die aktuell im Handel sowie als E-Paper für iPad sowie als Digital-Ausgabe (PDF-Datei) erhältlich ist.


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