DAUN, 14.09.2017 - 08:19 Uhr
Radio

Private Radiosender starten Informationskampagne zur Bundestagswahl 2017

Hörer fragen Kandidaten

Zur Bundestagswahl 2017 initiiert die Radiozentrale einen großen Kandidatencheck, um die Positionen der Parteien CDU/CSU, SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNE, DIE LINKE, AfD und FDP fair, ohne Ausschweife und verständlich aufzuzeigen. Unter Beteiligung von 47 privaten Radiostationen stehen die jeweiligen Spitzenkandidaten zu sechs relevanten Themenkomplexen Rede und Antwort. Programmstart der Aktion ist am 14. September.

Die Bundestagswahl steht kurz bevor und in Deutschland gibt es noch viele unentschlossene Wähler. Als Vertrauensmedium Nummer eins will Radio bei der Wahlentscheidung durch Fakten und Informationen einen Beitrag zur Meinungsbildung leisten. Deshalb führen 47 Radiostationen auf Initiative der Radiozentrale einen großen Kandidatencheck durch. Interviewt werden die Spitzenkandidaten Dr. Angela Merkel (CDU), Martin Schulz (SPD), Katrin Göring-Eckhardt (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNE), Dr. Dietmar Bartsch (DIE LINKE), Dr. Alexander Gauland (AfD) und Christian Lindner (FDP) – also Vertreter aller Parteien, die laut demografischen Erhebungen die Chancen haben, in den Bundestag einzuziehen. Die Fragen stellt die renommierte Politik-Journalistin Anja Stein, seit 2002 als stellvertretende Redaktionsleiterin bei dpa für Audio und Video.

Radiozentrale-Geschäftsführer Lutz Kuckuck dazu: „Radio ist ein vertrauensvoller und kompetenter Begleiter durch den Alltag vieler Menschen. Angesichts der hohen Zahl noch unentschlossener Wähler wollen wir unseren Beitrag leisten, die politischen Positionen mit einem attraktiven Interviewformat prägnant und verständlich aufzuzeigen. Das Format ist fair, kurz, verständlich und unterhaltend angelegt. Welche Fragen unsere Hörer wirklich interessieren, haben wir im Vorfeld durch eine Hörerumfrage ermittelt, so dass die Menschen Antworten zu Themen bekommen, die in ihrem Alltag relevant sind. Ich bin überzeugt, dass wir mit diesem Format unseren Anteil für eine lebendige Demokratie und Meinungsbildung leisten können.“

Allen Spitzenkandidaten werden jeweils drei Fragen in sechs Themenkomplexen gestellt. Aus Fairnessgründen bekommen alle Interviewten sowohl die gleichen Fragen, als auch das gleiche Zeitlimit von 30 Sekunden für die Beantwortung. Ergänzend wird es drei Kurzfragerunden geben, bei der die Kandidaten nur mit Richtig / Falsch, mit einem Satz, oder der Auswahl einer Antwort aus einer Entweder-Oder-Frage beantworten dürfen.

Programmstart der Aktion ist der 14. September. Die Antworten der Kandidaten von den Grünen, Linken und AfD sind ab diesem Tag auf 47 Radiostationen On Air. Die weiteren Statements der Spitzenkandidaten von FDP, SPD und CDU werden dann sukzessive ausgestrahlt.


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