DAUN, 13.01.2021 - 14:07 Uhr
Radio - DAB+

Start des DAB+ Regelbetriebs in Luxemburg auf September 2021 verschoben

Der zum Frühjahr 2021 angekündigte Start des DAB+ Regelbetriebs in Luxemburg, wird voraussichtlich auf den Herbst in diesem Jahr verschoben, berichtet das Onlinemagazin Paperjam auf seiner Internetseite. Ende September 2020 startete eine DAB-Teststudie der lokalen Regulierungsbehörde, die allen luxemburgischen Sendern - einschließlich der lokalen Sender - offensteht, sofern sie eine Lizenz für die Ausstrahlung über UKW haben (InfoDigital berichtete). Die Ausstrahlung erfolgte über zwei Sendestandorte Hosingen und Dudelange.

Auf Kanal 7D im LUX-TEST MUX ausgestrahlt, wurden zuletzt die Sender RTL.lu, RTL RADIO, ELDORADIO, ESSENTIEL RADIO, Latina, ARA, Peiteng On Air, R. Belle Vallée, R.O.M., Radio Gutt Laun und -- LQ --.

2021 werde das Jahr der Impfung sein. In der Medienwelt sollte es sich jedoch auch um den Einsatz von DAB + in Luxemburg handeln, terrestrisches Digitalradio, das häufig als „HD of Radio“ bezeichnet sei, so Paperjam. „Wir hoffen, für dieses Datum bereit zu sein. Dies ist das Ziel ", sagte Jacques Thill, der dem Medien- und Kommunikationsdienst (SMC) des Staatsministeriums angeschlossen ist.

Laut Paperjam profitiere jedoch nicht das ganze Großherzogtum von der DAB+-Technologie, da zumindest anfangs die Abdeckung durch die Ausstrahlung über die Sendestandorte Hosingen und Dudelange erfolgt sei, ergaben die Tests. Da einige tiefe Täler wie die Mosel oder die Sûre ein Problem darstellten, würde nur eine Abdeckung von rund 90 % im Land erreicht, hieß es.

Die beiden Sender reichen nicht aus. Wenn man eine nationale Berichterstattung in Betracht ziehe, sei die Planung mehrerer zusätzlicher Sendeanlagen notwendig. Dies würde sich auf das Wirtschaftsmodell und die Kosten auswirken. Derzeit sei die Frage noch offen. Dies müsse mit den verschiedenen Akteuren in der Radiolandschaft im Detail untersucht werden.

Es sei jedoch schwer vorstellbar, dass das ganze Land im Laufe der Zeit nicht abgedeckt wird. Angesichts des politischen Willens, aber auch der Verzögerung gegenüber den europäischen Nachbarn in diesem Bereich. Plötzlich stellte sich die Frage, wer für die Installation der notwendigen zukünftigen Standorte zahle. Der Staat habe 100.000 Euro veranschlagt, um den Einsatz von DAB+ zu unterstützen, so Jacques Thill.

Auf der Seite der wichtigsten Radiosender des Landes wundere man sich daher. „Wie werden die Kosten an die Radios weitergegeben? Kann der Staat mehr Verantwortung übernehmen?“, so David Gloesener, Audio Director bei RTL Radio und Eldoradio Director.

„Nach dem, was wir anderswo gesehen haben, haben wir eine Übergangszeit zwischen FM und DAB+ von zehn Jahren angestrebt“, bewertet Vincent Demarque, verantwortlicher Projektingenieur beim BCE in RTL City.

Die bevorstehende Roadmap werde sich nicht mit der Abschaltung der UKW-Ausstrahlung befassen. UKW sei daher in Luxemburg noch lange nicht gestorben. Und Luxemburg sei noch weit davon entfernt, wie etwa das Land Norwegen, welches 2017 als erstes UKW endgültig abgeschaltet hatte oder der Schweiz, die den UKW-Ausstieg für 2024 plant. Auch Dänemark und Schweden sprachen über den Ausstieg im Jahr 2022.


Diesen Artikel:
  • print Drucken
  • Bookmark Bookmarken

QR-Code mit dem Handy Scannen und diese(n) Seite / Artikel online Lesen:

 

Google QR Code Generator

QR Code for https://www.infosat.de/radio/start-des-dab-regelbetriebs-luxemburg-auf-september-2021-verschoben
Oops... Sie benutzen eine zu alte Browserversion. Um die Seite Korrekt darzustellen benutzen sie bitte mindestens den Internet Explorer 8.
navigateup

Für die Ansicht der mobilen INFOSAT Webseite drehen Sie bitte ihr Handy.