DAUN, 23.01.2023 - 11:29 Uhr
Radio

UPLINK als klimaneutrales Unternehmen zertifiziert

UPLINK hat aktuell erstmals das Siegel „Klimaneutrales Unternehmen (DIQP)“ mit der Bewertung „sehr gut“ erhalten. Das gab der deutsche Rundfunkbetreiber am 11. Januar bekannt. Mit diesem freiwilligen Engagement habe die UPLINK Network GmbH nicht nur ihren ökologischen Fußabdruck überprüft, sondern auch die Effizienz der Rundfunkverbreitung optimiert, hieß es.

Mit dem Zertifikat des DIQP (Deutschen Instituts für Qualitätsstandards und -prüfung e.V.) wird die Klimaneutralität eines Unternehmens bestätigt. Grundlage für diese Auszeichnung ist ein mehrstufiges Verfahren, bei dem im ersten Schritt die vorhandenen Treibhausgas-Emissionen der UPLINK Network GmbH auf Grundlage des international anerkannten GHG Protocol ermittelt werden. Berücksichtigt werden dabei u.a. die direkten und indirekten (CO2-)Emissionen, z.B. aus dem Stromverbrauch, der PKW-Flotte oder den Arbeitsplätzen eines Unternehmens.

Ein besonderer Augenmerk liege dabei auf dem Energieverbrauch der deutschlandweit über 800 UKW-Sender, der schon seit längerem mittels Smart-Meter-Technologie sekundengenau überwacht wird. Bereits seit 2021 setze UPLINK zur Optimierung weiterhin auf die SmartFM-Technologie des Senderherstellers WORLDCAST, die bereits zu deutlichen Energieeinsparungen beigetragen habe. SmartFM sei bereits an den meisten UKW-Sendern von UPLINK installiert und führt dort zu Einsparungen von bis zu 15%. 

Energieverbrauch laut Studie bei der Ausstrahlung eines einzelnen Programms bei DAB+ (Digitalradio) deutlich geringer als bei UKW

Eine von BLM und BR am 6. September 2021 veröffentlichte „green radio“-Studie zeigt jedoch auch, dass der Energieverbrauch bei der Ausstrahlung eines einzelnen Programms bei DAB+ (Digitalradio) deutlich geringer als bei UKW (INFOSAT berichtete). Laut Vergleich der Studie würde der Bayerische Rundfunk bei einer ausschließlichen Ausstrahlung seiner Programme über DAB+ rund 75 Prozent pro Programm an Energie einsparen, Antenne Bayern sogar rund 85 Prozent für ihr Programm. Die „green radio“-Studie kann hier als PDF-File heruntergeladen werden. Weitere Infos unter www.blm.de/aktivitaeten/forschung/green-radio.cfm.

Stromverbrauch für UKW-Verbreitung mit weit unter 10% nur kleinerer Posten

UPLINK CEO Michael Radomski verdeutlicht den eher geringen Stellenwert des Stromverbrauchs im Rundfunk: „Der Strombedarf unserer Sender macht mit weit unter 10% nur einen Bruchteil unserer Wertschöpfung aus und ist damit zwar ein wichtiger, aber tatsächlich kleinerer Posten. Für unsere Kunden, die Radioveranstalter, bedeutet dies sogar, dass die Stromkosten für die UKW-Verbreitung unter 1% ihres eigenen Umsatzes liegen. Trotzdem investieren wir hier weiter in noch effizientere Systeme, was zuletzt dem Radiomarkt und der Umwelt zugutekommt.“

„Während an vielen Stellen ohne Ergebnis und mit falscher Zielsetzung über den Klimaschutz diskutiert wird, haben wir unser Geschäftsmodell als größter deutscher Rundfunkbetreiber freiwillig und konsequent auf den Prüfstand gestellt”, so Radomski weiter.  „Dabei haben wir sogar viele positive Punkte identifizieren können, z.B. besteht unsere PKW-Flotte heute schon zu über einem Drittel aus rein elektrisch betriebenen Fahrzeugen.”, so Radomski weiter.

Weitere Informationen zum Unternehmen, zur DIQP-Zertifizierung sowie zu WORLDCAST SmartFM finden Sie unter www.uplink-network.de | www.diqp.eu/testergebnisse/klimaneutrales-unternehmen/uplink-network-gmbh | www.worldcastsystems.com/de/c165p109/software/smartfm

 


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