DAUN, 10.05.2022 - 13:36 Uhr
Radio - DAB+

Verbesserter DAB+ Empfang in Brandenburg und Niedersachsen

Sender in Uelzen und Petkus aufgeschaltet

Deutschlandradio treibt die Digitalisierung des Hörfunks weiter voran. Wie angekündigt, wurden die beiden Sendestandorte Uelzen (Niedersachsen) und Petkus (Brandenburg) zur Verbreitung der 13 Hörfunksender über den sogenannten 1. bundesweiten DAB+ Multiplex in Betrieb genommen.

Das Sendegebiet vom Standort Petkus umfasst die Städte und Regionen um Luckenwalde, Jüterbog, Baruth/Mark und Dahme/Mark sowie die Region rund um Herzberg im benachbarten Elbe-Elster-Kreis. Auch im Landkreis Uelzen in Niedersachsen sind die Programme des 1. DAB+ Bundesmux nun zu empfangen. Gesendet wird über den DAB+ Kanal 5C.

Zum Programmpaket gehören neben Deutschlandfunk, Deutschlandfunk Kultur, Deutschlandfunk Nova, dem Digitalkanal Deutschlandfunk Dokumente und Debatten weitere neun private Radioanbieter.

Bis Ende 2022 über 161 DAB+ Standorte verfügbar

Zum Ende dieses Jahres wird das Sendernetz des 1. nationalen DAB+ Programmensembles im Kanal 5C insgesamt 161 Standorte umfassen (INFOSAT berichtete). Dadurch wächst die Zahl der Einwohner, welche die Programme mit einer Zimmerantenne zuhause empfangen können, auf etwa 74,6 Millionen. Das entspricht etwa 90 Prozent der Bevölkerung. Die Flächenversorgung für mobilen Empfang wird voraussichtlich fast 97 Prozent betragen, wobei die Reichweite entlang der Autobahnen bereits bei über 99 Prozent liegt.

Empfangscheck

Unter www.dabplus.de/empfang steht den Hörerinnen und Hörern ein Empfangscheck zur Verfügung, mit dem durch Eingabe der Postleitzahl die DAB+ Empfangssituation vor Ort geprüft werden kann.

Die Verbreitung über den Digitalradiostandard DAB+ ist durch den deutlich niedrigeren Stromverbrauch pro Radioprogramm um rund ein Drittel wirtschaftlicher als über UKW. Hörerinnen und Hörer profitieren von der hohen Klangqualität, einer großen Senderauswahl und zahlreiche Zusatzdiensten.

Private Radioprogramme im 1. DAB+ Bundesmux profitieren vom DAB+ Ausbau

Über die erste nationale DAB+ Programmplattform, dem sogenannten 1. DAB+ Bundesmux, werden neben den öffentlich-rechtlichen Deutschlandradio-Programmen Deutschlandfunk, Deutschlandfunk Kultur, Deutschlandfunk Nova und dem Digitalkanal „Deutschlandfunk Dokumente und Debatten“ zahlreiche private Radioprogramme ausgestrahlt, die durch den Sendernetzausbau von den verbesserten Empfangsmöglichkeiten profitieren werden. Dazu zählen die privaten Sender Absolut Relax, Energy, ERF Plus, Klassik Radio, Radio Bob!, Radio Hoereb, Schlagerparadies, Schwarzwaldradio und Sunshine Live.

Die Verbreitung über den Digitalradiostandard DAB+ ist durch den deutlich niedrigeren Stromverbrauch pro Radioprogramm um rund ein Drittel wirtschaftlicher als über UKW. Hörerinnen und Hörer profitieren von der hohen Klangqualität, einer großen Senderauswahl und zahlreiche Zusatzdiensten.

Deutschlandradio-Intendant Stefan Raue: „Wir sind von der Digitalisierung des Hörfunks überzeugt. Über UKW erreichen wir aufgrund des Frequenzengpasses im Sendernetz beim Deutschlandfunk nur eine Flächenabdeckung von rund 70 Prozent, bei Deutschlandfunk Kultur sind es sogar nur 52 Prozent. Der DAB+ Ausbau steht für den Anspruch, unser Informations- und Kulturangebot auch im ländlichen Raum für viele Menschen frei zugänglich zu machen. Im Gegensatz zum ohnehin noch immer unzulänglichen Mobilfunknetz und zum Internetzugang zuhause sind mit DAB+ keine zusätzlichen Empfangskosten verbunden.“

 


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