DAUN, 28.01.2021 - 11:13 Uhr
Radio

Verkehrsredaktionen der ARD-Radios arbeiten künftig enger zusammen

Die ARD bündelt laut einer heute veröffentlichten Mitteilung ihre Stärken im Bereich Verkehrsfunk. Seit Januar 2021 wechseln sich demnach die Verkehrsredaktionen der ARD zwischen 22 Uhr am späten Abend und 5 Uhr morgens ab. Künftig werden in dieser Zeit nur noch zwei Redaktionen für alle ARD-Radiowellen und Millionen Navigationsgeräte (TMC und TPEG) Verkehrsinformationen bereitstellen. Bisher waren für die Nacht laut der ARD insgesamt fünf Verkehrsredaktionen parallel im Einsatz.

Die ARD-Verkehrsredaktionen versorgen knapp 30 Millionen Navigationsgeräte mit Informationen. Pro Jahr verarbeitet der Verkehrsservice bis zu einer Million Verkehrsmeldungen. Darüber hinaus gehören die Internetangebote des ARD-Verkehrsservice zu den stark nachgefragten Service-Inhalten auf den Webseiten der ARD-Sender.

Die Vorsitzende der ARD-Audioprogrammkonferenz und WDR-Programmdirektorin NRW, Wissen und Kultur, Valerie Weber: „Die Vernetzung der Verkehrsredaktionen zeigt: Die ARD bleibt ihrem Reformkurs treu! Unsere angekündigten Strukturreformen werden Schritt für Schritt umgesetzt. Wir bleiben in den wichtigen Tagesstunden mit unseren Radiowellen weiterhin stark in der Region und werden nachts die Synergien des Verbundes nutzen.“

In den verkehrs- und reichweitenstarken Hörzeiten tagsüber will die ARD die optimale Versorgung mit zuverlässigen Verkehrsnachrichten aus den verschiedenen Regionen gewährleisten. In dieser Zeit liefern nach wie vor alle Verkehrsredaktionen ihre Informationen an die Radiowellen und die TMC- und TPEG-Dienste.

Insgesamt sollen durch das Strukturprojekt ARD-Verkehrsfunk bis Ende 2024 1,5 Millionen Euro eingespart werden. Von 2025 bis 2028 kommen laut der ARD nochmal 2,5 Millionen Euro dazu. Ziel des Projekts ist es unter anderem auch, die technische Infrastruktur der ARD-Verkehrsredaktionen und somit auch den Austausch der Verkehrsdaten zu optimieren.

Die Strukturprojekte der ARD wurden 2017 aufgesetzt und sollen bis 2028 insgesamt Einsparungen von rund 588 Millionen Euro erwirtschaften. Zu den Einzelprojekten gehören unter anderem die SAP-Prozessharmonisierung, das Archivinfrastruktur-Projekt und der Umzug des ARD-Mittagsmagazins nach Berlin. Das Strukturprojekt ARD-Verkehrsfunk ist somit ein weiterer Baustein im größten Reformprozess in der Geschichte der ARD.


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