- © Foto: SWR/Frédéric Acquaviva -
DAUN, 13.10.2020 - 14:21 Uhr
Radio

Verleihung des Karl-Sczuka-Preises wird auf 2021 verschoben

SWR2 überträgt Preiswerk „ANTIPODES for voices and dead electronics“ sowie ein Gespräch mit dem Preisträger

Die Verleihung des diesjährigen Karl-Sczuka-Preises für Hörspiel als Radiokunst wird auf das Jahr 2021 verschoben. Die Verleihung war ursprünglich für den 17. Oktober im Rahmen der Donaueschinger Musiktage geplant, die ebenfalls abgesagt wurden.

SWR2 wird am 18. Oktober ab 20:03 Uhr das diesjährige Preiswerk „ANTIPODES for voices and dead electronics“ sowie ein Gespräch mit dem Preisträger, dem französischen Komponisten und Klangkünstler Frédéric Acquaviva, senden. Der Karl-Sczuka-Preis gilt als international wichtigste Auszeichnung für avancierte Werke der Radiokunst.

International renommierter Preis für akustische Spielformen Der Karl-Sczuka-Preis wird jährlich an die „beste Produktion eines Hörwerks, das in akustischen Spielformen musikalische Materialien und Strukturen benutzt“, verliehen. Er ist mit einem Preisgeld von 12.500 Euro verbunden. In diesem Jahr wurden 69 Wettbewerbsbeiträge aus 25 Ländern eingereicht. Über die Preisvergabe hat am 10. Juli in Baden-Baden eine unabhängige Jury unter Vorsitz des bildenden Künstlers Olaf Nicolai entschieden. Der Karl-Sczuka-Preis ist nach dem Hauskomponisten der SWF-Gründerjahre benannt und wurde erstmals 1955 vergeben.

Weitere Informationen und ein Interview mit dem Juryvorsitzenden finden Sie hier


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