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DAUN, 04.04.2022 - 14:46 Uhr
Technik - Internet

5.000 Antennen: Telekom vergrößert Highspeed-5G-Netz

Die Deutsche Telekom verstärkt ihren 5G-Ausbau: Mehr als 5.000 Antennen zählen jetzt zum Highspeed-5G-Netz der Telekom. Rund 350 neue Standorte kamen in den letzten Wochen dazu, teilte das Unternehmen mit.

Insgesamt bilden damit fast 1.700 Standorte das sehr schnelle 5G-Netz. Die Antennen funken auf der 3,6 Gigahertz-Frequenz (GHz). Bis zu einem Gigabit pro Sekunde sind im Download möglich.

Highspeed-5G in über 200 Städten

Auf dem ultraschnellen 3,6 Gigahertz-Band ist 5G in mehr als 200 Städten und Gemeinden verfügbar. Neu dabei sind Orte aus dem ganzen Bundesgebiet. Dazu gehören unter anderem Dülmen (Nordrhein-Westfalen), Soltau (Niedersachsen), Annaberg-Buchholz (Sachsen) und Freising (Bayern). Auch in größeren Städten verbessern und verdichten die Technik-Teams das 5G-Netz. Dazu gehören zum Beispiel die Städte Köln, Düsseldorf oder Berlin.

Die neuen 5G-Standorte unterstützen ab sofort auch die neuste 5G Standalone-Technologie. Das gilt bereits für alle Antennen, die im 3,6 Gigahertz-Band funken. 5G Standalone kommt ohne LTE-Technik im Kernnetz aus. Diese Technologie bildet die nächste Stufe von 5G. Sie ermöglicht eine minimale Reaktionszeit von unter 10 Millisekunden und das sogenannte Network Slicing. Es erlaubt das Netz in virtuelle und getrennte Abschnitte zu teilen.

Telekom gewinnt aktuellen Netztest

Die Telekom punktet auch in Testberichten. Beim Netztest der Kategorie Mobilfunk von Stiftung Wartentest wird die Telekom Testsieger und behauptet ihren Spitzenplatz. Das Netz überzeugt mit hoher Verfügbarkeit. Gleiches gilt für schnelle Download-Geschwindigkeit und geringen Reaktionszeiten. Ihre Top-Ergebnisse erreicht die Telekom in der Stadt und auf dem Land. In Deutschland können mittlerweile 90 Prozent der Menschen mit 5G surfen.

Die 3,6 GHz-Frequenz setzt die Telekom nur für 5G ein. Zum 5G Frequenz-Mix gehört auch die langwellige 2,1 GHz-Frequenz. Mehr als 64.000 5G-Antennen funken insgesamt im Netz der Telekom. An 2,1 GHz-Standorten nutzt die Telekom das sogenannte „Dynamic Spectrum Sharing“. Diese Technologie teilt das verfügbare Funkspektrum intelligent zwischen 4G- und 5G-Nutzer auf. Dadurch erhalten auch 4G-Verbindungen mehr Kapazität.

 


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