DAUN, 04.10.2018 - 14:32 Uhr
Technik - Kabel

Ab Mitte November nur noch digitales Kabelfernsehen in der Region Dresden

PŸUR Kabelhaushalte schalten auf digitalen Empfang um

Ab Mitte November schaltet der Fernseh- und Internetversorger PŸUR in der Region Dresden auf die rein digitale Signalverbreitung um. Die Umstellungsphase für die einzelnen Städten und Gemeinden der Region beginnt am 12. November und endet am 12. Dezember. Haushalte, die noch analog Fernsehen schauen, sind gefordert, sich rechtzeitig mit einem digitalen Empfangsgerät auszustatten.

In diesem Jahr beginnt die schrittweise Abschaltung der analogen Fernseh- und Radio-Signale in den Kabelnetzen. Grundlage hierfür ist in Sachsen das Sächsische Landesmediengesetz. Es sieht die Beendigung der analogen Übertragungen bis spätestens Ende 2018 vor. Durch die Umschaltung auf die rein digitale Verbreitung werden wichtige Weichen für die Zukunft gestellt. Der Wegfall der analogen Signale schafft Platz für noch mehr Programmvielfalt in der gefragten HD-Bildauflösung. Zudem werden Kapazitäten frei gesetzt, die in Zukunft dafür sorgen, die Breitband-Internetanschlüsse im modernen Breitbandkabel weiter zu beschleunigen.

Letzte Runde für das analoge Kabelfernsehen – Ratgeber Kabel-Receiver und große Marktübersicht

Letzte Runde für das analoge Kabelfernsehen – Ratgeber Kabel-Receiver und große Marktübersicht, jetzt im aktuellen November-Heft Die Analogabschaltung im Kabel ist in vollem Gange. Und wer jetzt noch analog schaut, wird mit Laufbändern und Teletext-Seiten auf den Digital-Umstieg im Kabel hingewiesen. In der Marktübersicht Kabel-Receiver gibt InfoDigital einen Überblick über aktuelle Geräte für einen komfortablen Umstieg. In der neuen InfoDigital 10/2018 (Nr. 367) erhalten Sie einen Überblick über alle Abschalttermine im Oktober 2018. Das Heft ist seit Freitag, 28. August im Zeitschriftenhandel oder als E-Paper für iPad sowie als Digital-Ausgabe (PDF-Datei) erhältlich.

Bei PŸUR findet diese Umschaltung in der Region Dresden von Mitte November bis Mitte Dezember statt. Zu den ersten Städten und Gemeinden gehören dabei Dippoldiswalde am 11. und 12. November, Freital am 13. November und Kesselsdorf am 14. November. Weitere Netze folgen in den Wochen danach, so werden die PŸUR Netze in der Landeshauptstadt Dresden am 11., am 12. und am 13. Dezember umgestellt. Über die genauen Umschalttage für die einzelnen Fernsehnetze von PŸUR informiert das Telekommunikationsunternehmen seine Kunden durch Briefe und - in Zusammenarbeit mit dem Vermieter - durch Aushänge im Hausflur. Zusätzlich gibt es vielerorts etwa drei Wochen vor dem Umschalttag Laufbandeinblendungen in analog empfangenen TV-Programmen, die weitere Hinweise enthalten.

Im Internet hält der Netzbetreiber auf der Sonderwebseite www.pyur.com/digital viele nützliche Hinweise und Antworten auf die meistgestellten Fragen bereit. Hier können zudem alle von PŸUR versorgten Haushalte jederzeit den genauen Umschalttermin für Ihre Postleitzahl abfragen.

Um auf die technischen Änderungen vorbereitet zu sein, sollten alle Fernsehzuschauer in den Netzen von PŸUR bereits jetzt prüfen, ob sie Ihre TV-Sendungen analog oder digital empfangen. Besitzer alter Röhrenfernseher sowie Nutzer von Flachbildfernsehern der ersten Generation, die vor 2010 angeschafft wurden, benötigen zumindest einen DVB-C-Receiver, um weiterhin alle Programme zu empfangen. Ein deutlicher Hinweis für rein analogen Empfang ist, wenn in der Kanalliste nicht mehr als etwa 32 Programme auftauchen. Die zuvor analog verbreiteten Fernsehprogramme werden im digitalen Standard weiterhin übertragen.

Die Mehrheit der Fernsehhaushalte empfängt ihre Programme bereits digital. Der Empfang zum Beispiel von „One“, dem Digitalkanal der ARD, oder die Wiedergabe von Programmen in hoher Bildauflösung (erkennbar an dem kleinen HD-Zeichen hinter dem Senderlogo) sind ein klares Zeichen dafür, dass Programme bereits digital empfangen werden.

Auch die Ära der UKW-Radioübertragung im Kabel endet. Betroffen hiervon sind vorwiegend Stereoanlagen, die direkt an der Kabeldose angeschlossen sind. Wenn der Wechsel auf den klassischen UKW-Antennenempfang nicht infrage kommt, kann ein DVB-C-Radiotuner verwendet werden, der an den Toneingang der Stereoanlage angeschlossen wird. Auf diese Weise können die längst schon digital verbreiteten Radioprogramme des Kabelnetzes in bester Qualität gehört werden.


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Aktuelle Ausgabe 12/2018

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