DAUN, 02.05.2018 - 16:24 Uhr
Technik - Kabel

Abschaltung der analogen Sender in den Kabelnetzen - Erste Informationen zu Vodafone

Tipps für betroffene Haushalte

Der Kabelnetzbetreiber Vodafone stellt im Rahmen des Projektes „Umsteigen auf Zukunft“ in den kommenden Monaten schrittweise alle Regionen seines Versorgungsgebiets auf eine ausschließlich digitale TV- und Radioverbreitung um. Die analogen TV- und Rundfunksignale werden dann endgültig abgeschaltet. Auch weitere Kabelnetzbetreiber werden im Verlauf des Jahres 2018 ihre analoge Verbreitung einstellen. Für die Umstellung stehen bereits einige Termine fest. Die Umstiegs-Termine der Netzbetreiber gab das koordinierende Projektbüro jetzt auf seiner Website bekannt.

Die Umstellungstermine können unter der folgenden Adresse nachgelesen werden: https://digitaleskabel.de/termine/.

Erste Informationen zu Vodafone

Auch für die Umstellung im Vodafone-Netz stehen bereits einige Termine fest. Den Anfang macht die Region Nürnberg am 15. Mai 2018 (InfoDigital berichtete). Über die PLZ-Suche auf www.vodafone.de/digitalezukunft können nach und nach die Zeitpläne für alle Regionen eingesehen werden. Die Termine werden dort schrittweise bis Ende 2018 mit einem zeitlichen Vorlauf von je ca. vier Monaten veröffentlicht.

Bundesweit etwa 1 Mio. Kabelhaushalte betroffen

Einer aktuellen Studie von Kantar TNS zufolge empfangen aktuell bundesweit noch etwa 1 Millionen Kabelhaushalte ihre Fernsehsignale analog, und sind damit sehr wahrscheinlich von der Umstellung betroffen.

Umschalten auf Zukunft – was bedeutet das für die Kunden?

  • Analoges Fernsehen wird abgeschaltet In der Regel sehen nur noch Kunden mit älteren TV-Geräten ohne Receiver noch analog fern. Diese Kunden brauchen im Zuge des Umstiegs auf digitales Kabel ein neues TV-Gerät mit integriertem DVB-C-Tuner oder einen Digital-Receiver (DVB-C). Sollte der Wunsch bestehen, direkt auf HDTV umzusteigen, um die bessere Bildqualität zu nutzen, ist ein HDTV-fähiger Fernseher nötig.
  • Analoges Radio wird abgeschaltet Auch die analogen Radio-Sender werden abgeschaltet. Kunden, die ihr Radio direkt an der Kabel-Dose angeschlossen haben, hören analog über den Kabel-Anschluss. Diese brauchen im Zuge der Umstellung einen Digital-Receiver (DVB-C), um die digitalen Sender weiter über den Kabel-Anschluss empfangen zu können.
  • Digitale Sender werden umbelegt Bei der Abschaltung der analogen Sender werden Kapazitäten frei. Damit diese optimal genutzt werden können, werden die digitalen Sender neu geordnet. Diese Umstellung findet in den jeweiligen Regionen in der gleichen Nacht statt wie das Abschalten der analogen Sender. Je nach Empfangsgerät ist bei Kunden ein Sendersuchlauf nötig, und ggfs die Favoriten müssen neu sortiert werden.

Vodafone wird seine Kunden bei der Umstellung bestmöglich unterstützen. Der Handel ist dazu aufgerufen sich ergänzend mit einer besonderen Service-Leistung hervortun, wenn die wichtigsten Infos im Vorfeld am Point of Sale vermittelt werden, z.B. wie ein Sendersuchlauf funktioniert, oder wie der Kunde herausfinden kann, ob er noch analog fernsieht.

Hinweise zum Umstieg von Analog auf Digital für betroffene Haushalte

  • Um digitale Sender empfangen zu können, braucht man nur einen Digital-Receiver oder einen Fernseher mit integriertem DVB-C-Tuner. Eine Smartcard oder ein zusätzliches TV-Produkt sind nicht nötig, da die digitalen Sender frei empfangbar sind.
  • Es sollte immer ein kompletter Sendersuchlauf am Gerät durchgeführt werden – kein Schnellscan oder ähnliches. Danach können Favoriten neu angelegt werden.
  • Die Vodafone-Kabel-Anschlüsse sind schon digital. Gibt es nach der Umstellung und auch nach einem Sendersuchlauf Empfangsprobleme, kann das auch an einer veralteten Hausverkabelung oder älteren Antennenkabeln liegen. In diesem Fall ist etwa der Kontakt zur Hausverwaltung hilfreich.

Projektbüro „Digitales Kabel“: www.digitaleskabel.de

Um für die Verbraucher einen reibungslosen Umstellungsprozess auf digitalen Kabelempfang sicherzustellen, hat sich die Initiative Digitales Kabel gegründet. Ihr gehören die Medienanstalten, ANGA Verband deutscher Kabelnetzbetreiber, Telekom Deutschland, P?UR und Vodafone, der Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) sowie die Programmanbieter ARD, Mediengruppe RTL Deutschland und ProSiebenSat.1 Media SE an. Mit dem Betrieb des gemeinsamen Projektbüros wurde die Goldmedia GmbH beauftragt.


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Aktuelle Ausgabe 12/2018

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