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DAUN, 14.09.2021 - 09:13 Uhr
Technik - Internet

(ANZEIGE) VPN Server in den eigenen vier Wänden: Wie funktioniert es?

(ANZEIGE) Die Nutzung des Internets hat sich für viele so normalisiert, dass wir manchmal gar nicht merken, wie und wo wir surfen. Smart-Home-Devices wie Alexa oder ähnliche greifen immer wieder auf das Internet zu. Um bei so vielen Datenströmen mit teilweise sehr sensiblen persönlichen Daten den richtigen Schutz zu erhalten, empfehlen Experten schon lange, VPN zu nutzen. Es gibt Möglichkeiten mit installierbarer Software auf PC oder Laptop die individuelle Umgebung zu sichern. Auf dem Handy können Apps der besten Anbieter herunterladen werden, doch es gibt auch die Möglichkeit, das WLAN-Netz in den eigenen vier Wänden in ein sicheres VPN zu verwandeln. Wie das funktioniert, erklären wir jetzt!

Warum VPN wichtig ist?

Der Begriff VPN kommt ursprünglich aus dem IT-Bereich großer Firmen, die nach mehr Sicherheit suchten. Was ist ein VPN ? Virtual Private Network bedeutet VPN in ausgeschriebener Form. Dank VPN-Servern kann jeder sicher im WWW unterwegs sein, ohne dass die eigene IP-Adresse preisgegeben wird. Gerade bei der Nutzung öffentlicher Hotspots oder um das Geoblocking verschiedener Dienstleistungsanbieter zu umgehen, kann die Verwendung eines VPN sehr sinnvoll sein. Dass Dritte an sensible Daten wie Kreditkarteninformationen, Versicherungsnummern oder Passwörter gelangen, ist dank der 256-Bit Verschlüsselung, die viele Anbieter nutzen, fast unmöglich geworden.

Wie schafft man ein VPN in den eigenen vier Wänden?

Die Notwendigkeit nach mehr Schutz im Netz haben auch die Anbieter von Internet und die Hersteller der Router erkannt. Bei einigen Dienstleistern ist es möglich, ein eigenes VPN aufzubauen. So ist dies zum Beispiel bei der weitverbreiteten Fritzbox der Fall. Bedingung ist immer, dass das NAS hinter der Fritzbox liegt. Als NAS (aus dem englischen Network Attached Storage) wird der Netzwerkspeicher bezeichnet, der nicht nur Daten lagert, sondern eher wie ein kleines Rechenwerk mit Prozessor und Betriebssystem funktioniert. Der Besitzer selbst hat beim NAS die Administratorrechte und kann Änderungen vornehmen.

Mit wenigen Klicks zum sicheren Surfen zu Hause

Für eine sichere Verbindung zu allen heimischen digitalen Geräten muss auf diesen mindestens die Version Android 4.0 laufen und die Fritzbox selbst eine öffentliche IPv4-Adresse vom Anbieter erhalten. 

Mit wenigen Schritten kann so im Menü “System” unter “FRITZ!Box-Benutzer” der gewünschte verschlüsselte Zugang erstellt werden. Ein Benutzer wird hinzugefügt, der mit einem entsprechenden Benutzernamen und Passwort versehen wird. Die Option “VPN” muss aktiviert sein. Nach der Bestätigung richtet die Box automatisch den neuen Benutzer als VPN ein.

Zugriff über Android

Der Zugriff über Smartphone oder Tablet ist ebenfalls innerhalb weniger Minuten hergestellt. Dabei muss bei der Einrichtung der VPN-Verbindung auf dem mobilen Gerät unter “Einstellungen/Netzwerk & Internet” auf “Erweitert” und dann auf “VPN” geklickt werden. Die eben in der Fritzbox eingerichtete VPN-Verbindung muss hier wieder angegeben werden.

Gegebenenfalls wird nach Benutzernamen und Passwort gefragt. Wurde das Gerät richtig über VPN mit dem WLAN des Heimnetzes verbunden, sieht man in der oberen Symbolleiste des Smartphones ein kleines Schloss.

Fazit

Ein sicheres Heimnetz, auf das man auch von unterwegs Zugriff hat, kann schnell eingerichtet werden. Persönliche Daten und Suchverhalten bleiben Dritten gegenüber verborgen. Wer sich mit IT gar nicht auskennt, kann sich einen Fachmann zurate ziehen, der die entsprechenden Einstellungen in wenigen Minuten konfiguriert. Sicheres Surfen besonders im Smart-Home ist nur wenige Klicks entfernt. 


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