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DAUN, 11.03.2020 - 12:34 Uhr
Technik - Satellit

Arianespace erhält Auftrag für vier weitere Starts mit neuer Ariane 6 Rakete

Die Europäische Weltraumorganisation ESA hat im Auftrag der EU-Kommission vier Starts mit der neuen Rakete Ariane 6 vorbestellt. Das gab Arianespace am 11. März bekannt. Die Starts sollen im Januar 2022 beginnen und acht Satelliten aus Batch 3 des Europäischen Satellitennavigationssystems Galileo ins All befördern, um den endgültigen Einsatz der Galileo-Konstellation und den Ersatz bestimmter Satelliten zu unterstützen.

Die vier reservierten Starts mit der Light-Version des neuen europäischen Trägers (Ariane 62) wurden bestätigt, nachdem die EU-Kommission ihr Budget für den Zeitraum 2021-2027 fertiggestellt hatte, die diese Starts abdecke, hieß es weiter.

Die Bedingungen dieser Bestellung wurden bereits von der ESA und der EU-Kommission genehmigt, und für diese Vorbestellung wurde eine erste Zahlung geleistet.

Die Galileo-Flotte umfasst derzeit 26 Satelliten. Während die ersten 14 Satelliten der Konstellation mit Sojus-Trägerraketen des Guiana Space Center (CSG) jeweils zu zweit gestartet sind, wurden im November 2016, Dezember 2017 und Juli 2018 zwölf weitere Satelliten mit drei Ariane 5 ES-Raketen ins All gebracht. Diese zehn Starts, sieben von Sojus und drei von Ariane 5, decken die beiden Phasen IOV (In Orbit Validation) und FOC (Full Operational Capability) Batch 1 und Batch 2 ab.

Die ESA hat Arianespace ausgewählt, um die im September 2017 im Auftrag der Europäischen Kommission ersten vier Satelliten der dritten Charge zu starten. Die Vorbestellung für diese vier neuen Starts von Ariane 6 umfasst acht weitere Satelliten von Batch 3.

Aktuell neun Aufträge für Starts mit der neuen Ariane 6 vergeben

Der Auftragsbestand von Ariane 6 umfasse bereits neun institutionelle und kommerzielle Missionen, hieß es. Die Aufträge umfassen zwei wissenschaftliche Missionen für die ESA, Euklid (auch kompatibel mit Sojus) und JUICE (ebenfalls kompatibel mit Ariane 5), CSO3 für das französische Militärministerium und zwei Galileo-Starts (ebenfalls kompatibel mit Sojus) für die ESA der Europäischen Kommission und vier für die privaten Betreiber OneWeb, Viasat sowie der französische Satellitenbetreiber Eutelsat. Eutelsat war der erste kommerzielle Kunde, der eine Vereinbarung über fünf Raketenstarts bis 2027 mit Arianespace via der neuen Ariane 6 abgeschlossen hatte (InfoDigital berichtete).


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