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DAUN, 22.03.2022 - 12:05 Uhr
Technik - Satellit

Ausfall des KA-Sat-Dienstes – bigblu-Kunden müssen Modems austauschen

Eutelsat Konnect nicht betroffen

Von der Störung des Satellitennetzwerks KA-SAT, die auf mysteriöse Weise zufällig mit Beginn der russischen Invasion in der Ukraine auftraten, ist nicht nur der Betrieb von mehreren tausend Windenergieanlagen in Zentraleuropa betroffen, sondern auch für Kunden bei der Eutelsat-Tochter Bigblu. Wie das Unternehmen auf ihrer Internetseite am 18. März mitteilt, müssen die Modems der betroffenen Kunden ausgetauscht werden.

Modems unbrauchbar

Die Eutelsat-Tochter gab auf Ihrer Service-Update Seite bekannt, man wisse, dass die Modems aller betroffenen Kunden unbrauchbar wurden, dessen Hardware nun ersetzt ersetzen muss. Das Unternehmen warte derzeit auf benötige Informationen von ViaSat über die Fristen für die Lieferung von Ersatzgeräten, um die Situation so schnell wie möglich zu lösen, hieß es weiter. Der Anbieter plant mit dem Versand von Ersatzmodems zu beginnen, sobald sie diese von ViaSat erhalten hat. Dieser Ersatz werde laut Bigblu-Angaben kostenlos sein.

Der betroffene KA-SAT-Satellit gehört auf Grundlage eines im Februar 2016 geschlossenen Joint Ventures mit Eutelsat, dem Satellitenkommunikationsunternehmen ViaSat. Der Zusammenschluss kombiniert seither das heutige Breitbandgeschäft von Eutelsat mit den Breitbandtechnologien und der Geschäftsexpertise von ViaSat als Internet Service Provider für Endverbraucher. Im Juli 2020 übernahm der Pariser Satellitenbetreiber den europäischen Broadband via Sat-Distributor BigBlu (INFOSAT berichtete).

Die Vereinbarung fiel mit der angekündigten Inbetriebnahme von Eutelsat Konnect Satelliten zusammen, der im November 2020 in Betrieb genommen wurde. Der HTS-Satellit Konnect wurde am 16. Januar 2020 ins All befördert und auf der Orbitalposition 7° Ost platziert.

Eutelsat Konnect nicht betroffen

Der Dienst auf dem Satelliten Eutelsat Konnect sei jedoch von diesem Vorfall nicht betroffen, bestätigte ein Eutelsat Sprecher auf Anfrage von INFOSAT am 21. März. Zudem seien alle Satelliten der Eutelsat-Flotte nominell in Betrieb, wies der Sprecher darauf hin.


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