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DAUN, 08.10.2018 - 15:48 Uhr
Technik

Bitkom startet Smart-School-Wettbewerb 2019

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V. (Bitkom), hat am 8. Oktober den zweiten Smart-School-Wettbewerb gestartet. Der Verband will damit die Kreidezeit an Deutschlands Schulen beenden und digitale Kompetenzen stärker fördern.

Mit der Auszeichnung als Smart School sollen Schulen gewürdigt werden, die digitale Bildung bereits praktisch realisieren und überzeugende Konzepte zur Digitalisierung von Schule und Unterricht vorlegen. Smart Schools gründen sich auf die drei Säulen digitale Infrastruktur, digitale Inhalte und Konzepte sowie qualifizierte Lehrkräfte. Bewerben können sich Schulen, die für diese drei Säulen ein Konzept entwickelt haben und dieses um ein nachhaltiges Projektmanagement ergänzen. Insgesamt sind bislang 21 Smart Schools für ihre Anstrengungen gewürdigt worden, darunter etwa das John-Lennon-Gymnasium Berlin und die Waldschule Hatten. Ausgezeichnete Schulen werden Teil des Netzwerks Smart School und können auf die Unterstützung eines breiten Bündnisses aus namhaften Unternehmen wie Dell EMC und Deutsche Telekom zurückgreifen.

Weitere Informationen zu Smart Schools, Wettbewerb und Bewerbungsverfahren finden sich unter www.smart-school.de

In vielen Schulen sind digitale Technologien noch Neuland, dabei würden sie nach Ansicht Vieler den Lernerfolg fördern. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 1.012 Personen in Deutschland ab 16 Jahren, die der Digitalverband Bitkom in Auftrag gegeben hatte. Demnach sagen sechs von zehn Bundesbürgern (60 Prozent), dass die Schüler durch den Einsatz digitaler Technologien motivierter sind. 45 Prozent meinen, dass Schüler mit digitalen Technologien schneller lernen. Mehr als ein Drittel (37 Prozent) sagt, dass Smart-School-Technologien auch die Zusammenarbeit der Schüler fördern können. „Die Generation Z bewegt sich wie selbstverständlich im Netz und beherrscht viele Tools, um kreativ und produktiv zu sein. Aber in der Schule werden digitale Technologien weiterhin nur stiefmütterlich behandelt und eingesetzt“, sagt Doris Albiez, Deutschlandchefin von Dell EMC. Natalie Barkei, Projektmanagerin Smart School beim Bitkom, betont: „Die Bildungspolitik sowie die Schulen und Lehrer stehen hier in der Pflicht: Digitale Technologien fördern ein tieferes technologisches Verständnis bei den Schülern und gehören für einen zeitgemäßen, modernen Unterricht unbedingt in Deutschlands Schulen.“

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dafür wurden 1.012 Personen in Deutschland ab 16 Jahren befragt. Die Umfrage ist repräsentativ. Die Fragestellung lautete: „Welche Vorteile sehen Sie durch den Einsatz digitaler Technologien und Medien wie beispielsweise Tablet-Computer oder E-Learning?“


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