DAUN, 14.03.2017 - 13:33 Uhr
Technik - Internet

BREKO zum heute veröffentlichten Konsultationspapier der BNetzA

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat am 14. März das Konsultationspapier „Fragen der Entgeltregulierung bei FttH/B-basierten Vorleistungsprodukten mit Blick auf den Ausbau hochleistungsfähiger Glasfaserinfrastrukturen“ veröffentlicht. Mit dem Konsultationsverfahren will sie prüfen, „wie ein beschleunigter Ausbau von Glasfasernetzen regulatorisch unterstützt werden kann“.

Der Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO) setzt mit fast 160 Netzbetreibern auf den Glasfaserausbau im Wettbewerb. Der Verband wird das Konsultationspapier der BNetzA eingehend prüfen und sich im Anschluss mit einer Stellungnahme und eigenen Vorschlägen konstruktiv in das Verfahren einbringen.

Allerdings hätte es der führende deutsche Glasfaserverband begrüßt, wenn die Regulierungsbehörde das Konsultationspapier nicht nur mittels eines Interviews mit BNetzA-Präsident Jochen Homann in der heutigen Ausgabe der FAZ publik gemacht hätte, sondern es allen Marktteilnehmern ebenfalls (vorab) zur Verfügung gestellt hätte.

Eine Lockerung der Zugangsregulierung steht für den BREKO bei einem weiterhin bestehenden, marktbeherrschenden Anteil seitens der Deutschen Telekom von mehr als 80 Prozent (2015: 82 Prozent) im Anschlussbereich unterdessen nicht zur Debatte. „Diese würde dem Markt dringend benötigte Mittel für den Ausbau mit Glasfaseranschlüssen bis in alle Gebäude entziehen“, warnt BREKO-Geschäftsführer Dr. Stephan Albers.

Albers betont indes: „Der BREKO steht beim Glasfaserausbau für Open-Access-Modelle und setzt auf Kooperationen, um den flächendeckenden Glasfaserausbau bis in alle Gebäude Deutschlands zu beschleunigen. Maßnahmen, die diesen flächendeckenden Ausbau im Wettbewerb fördern, unterstützen wir ausdrücklich.“ Der BREKO-Geschäftsführer betont: „Die Kosten für eine flächendeckende Glasfaser-Erschließung können – auch unter Einbezug staatlicher Fördermittel – nicht von einem Unternehmen allein aufgebracht werden. Nur mit einer möglichst hohen Netzauslastung lassen sich Glasfasernetze wirtschaftlich betreiben.“

Zur Beschleunigung des flächendeckenden Glasfaserausbaus bis in alle Gebäude hat der BREKO jüngst einen „Aktionsplan Glasfaser“ vorgelegt. Darin fordert der Verband unter anderem, dass der bestehende Rechts- und Regulierungsrahmen beibehalten und in seiner Anwendung auf Investitionen in den Ausbau von Glasfaseranschlüssen bis in alle Gebäude ausgerichtet wird. Den „Aktionsplan Glasfaser“ des BREKO finden Sie http://brekoverband.de/breko-aktionsplan-glasfaser-eckpunkte-fuer-die-bundestagswahl.


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