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DAUN, 30.08.2018 - 15:26 Uhr
Technik - Internet

Ericsson testet OnBoard-Kommunikation und Entertainment in Fahrzeugen

Erfolgreiches Networkslicing für Fahrzeugkommunikation und Full-HD-Video-Streaming auf 5G-ConnectedMobility-Testfeld

Anlässlich der am 31. August startenden Funkausstellung (IFA) in Berlin nutzte Ericsson das 5G-ConnectedMobility-Testfeld auf der A9, um die gleichzeitige Nutzung von OnBoard-Fahrzeug-kommunikation und OnBoard-Entertainment in Fahrzeugen zu testen. Bei Tempo 180 Kilometer pro Stunde (Km/h) wurden Full-HD-Videos (1920 × 1080 Pixel) via YouTube gestreamt. Darüber hinaus erprobten die Mobilfunkexperten auch Echtzeit-Videostreaming ohne die Zwischenspeicherung von Daten erfolgreich. Um diese verschiedenen Anforderungen mit nur einer Netzinfrastruktur zu ermöglichen, wurde Networkslicing genutzt.

Amazon Video, Netflix, YouTube und Co. - Videos und Bewegtbildinhalte sind aus dem Alltag, insbesondere mit Blick auf den Bereich Entertainment, kaum noch wegzudenken. In den gerade zu Ende gehenden Sommerferien, bei denen viele Familien mit dem Auto in den Urlaub reisten, standen Eltern wieder vor einem mittlerweile häufig auftretenden Problem. Die neueste Folge der Lieblingsserie des Kindes ist vor Fahrtantritt nicht heruntergeladen worden und ein fehlerfreies Videostreaming ist bei schneller Autofahrt nicht immer möglich. Die neue Mobilfunkgeneration 5G wird hier künftig Abhilfe schaffen. Das zeigen auch die neuesten Feldversuche auf der 5G-ConnectedMobility-Teststrecke auf der A9. „Wie unsere aktuellen Tests zeigen, ermöglicht neuester Mobilfunk Full-HD-Videostreaming auch bei hohen Geschwindigkeiten - und das auch gleichzeitig mit mehreren Endgeräten“, erläutert Stefan Koetz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Ericsson GmbH. „Da neben dem datenintensiven Streaming auch die OnBoard-Fahrzeugkommunikation nahezu ausfallsicher laufen muss, haben wir in den Tests Networkslicing - also die Aufteilung eines physikalischen Netzes in mehrere virtuelle Slices mit verschiedenen Netzcharakteristika - angewandt.“ Erprobt wurde das Zusammenspiel der beiden Anwendungsfälle gleich mit zwei Tablets, die für das Videostreaming genutzt wurden. Auf diesem Weg wurde die Datenlast in der jeweiligen Mobilfunkzelle deutlich erhöht.

5G-ConnectedMobility schafft auf dem „Digitalen Testfeld Autobahn“ eine dedizierte Netzinfrastruktur und eine reale Anwendungsumgebung, um insbesondere Tests in den Bereichen Fahrzeug-zu-Fahrzeug, Fahrzeug-zu-Infrastruktur und Digitalisierung der Eisenbahninfrastruktur mit 5G-Technologie durchzuführen. Die Teststrecke umfasst einen rund 30 Kilometer langen Bereich der Bundesautobahn A9 sowie der Bahnschnellfahrstrecke zwischen den Anschlussstellen Nürnberg-Feucht und Greding in Bayern. Mitglieder des „5G-ConnectedMobility“-Projektes sind Ericsson, die BMW Group, die Deutsche Bahn, die drei Mobilfunkanbieter Deutsche Telekom, Telefónica Deutschland und Vodafone, das 5G Lab Germany an der Technischen Universität Dresden sowie die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) und die Bundesnetzagentur (BNetzA). Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) sowie die Bayerische Straßenbauverwaltung (Autobahndirektion Nordbayern) unterstützen das Projekt. Weitere Informationen unter www.5G-ConnectedMobility.com


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