- © Foto: ESA/ATG medialab -
DAUN, 13.03.2020 - 14:25 Uhr
Technik - Satellit

ExoMars-Start zum Roten Planeten um zwei Jahre verschoben

Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) und das Staatsunternehmen für Weltraumtätigkeit Roscosmos haben beschlossen, den Start der zweiten ExoMars-Mission zur Erkundung des Roten Planeten auf 2022 zu verschieben. Ursprünglich war der Start im Juli 2020 geplant (InfoDigital berichtete).

Das gemeinsame Projektteam von ESA und Roscosmos habe eine Bewertung aller für die Freigabe des Starts erforderlichen Tätigkeiten vorgenommen, um die Risiken und den Zeitplan zu analysieren, hieß es. Unter Berücksichtigung der Empfehlungen des europäischen und des russischen Generalinspektors seien ExoMars-Experten zu dem Schluss gelangt, dass die erforderlichen Tests, um alle Bestandteile des Raumfahrzeugs für das Mars-Abenteuer vorzubereiten, mehr Zeit benötigen, hieß es weiter.

Die ExoMars-Mission soll herausfinden, ob es jemals Leben auf dem Mars gegeben hat. Darüber hinaus wollen wir die Geschichte des Wasservorkommens auf dem Mars besser nachvollziehen können. Der nach Rosalind Franklin benannte ExoMars-Rover ist mit einem Bohrer ausgerüstet, um die Schichten unter der Marsoberfläche zu erforschen und mit einem Minilabor - untergebracht in einem speziellen Reinbereich - nach Spuren von Leben zu suchen.

Die Leiter der ESA und von Roscosmos, Jan Wörner und Dmitri Rogosin, sind übereingekommen, dass weitere Tests an dem Raumfahrzeug mit der endgültigen Hardware und Software erforderlich sind. Außerdem räumten beide ein, dass die Schlussphase der ExoMars-Tätigkeiten durch die allgemeine Verschlechterung der Epidemiesituation in mehreren europäischen Ländern beeinträchtigt wird.


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