DAUN, 11.10.2019 - 14:27 Uhr
Technik - Internet

Größtes Förderprojekt zum Glasfaserausbau in Deutschland

Größtes Förderprojekt zum Glasfaserausbau in Deutschland

Der Kreis Warendorf und Deutsche Glasfaser bauen ein flächendeckendes Glasfasernetz und wappnen so kreisweit die Gemeinden und Städte für die digitale Zukunft. Der Netzbetreiber aus Borken hat die europaweite Ausschreibung des bis dato größten Förderprojekts zum Glasfaserausbau in Deutschland gewonnen.

Dabei werden 160 Millionen Euro Fördermittel für die schrittweise Schließung der Netzlücken im gesamten Kreis aufgewendet. 80 Millionen Euro kommen vom Bund und 64 Millionen Euro vom Land. Der Kreis selbst steuert einen Eigenanteil von 16 Millionen Euro bei. So können nun auch die privatwirtschaftlich nicht erschließbaren Orte nach und nach an das zukunftssichere FTTH-Glasfasernetz („Fiber To The Home“ – Glasfaser bis ins Haus) angeschlossen werden.

Digitalisierung im Kreis Warendorf: Mit über 160 Millionen Euro Fördermitteln sollen über 15.000 Haushalte und Unternehmen an das Netz der Zukunft angeschlossen werden. Zusammen mit dem vielerorts bereits abgeschlossenen eigenwirtschaftlichen Ausbau von Deutsche Glasfaser ergibt sich so ein nahezu lückenloses, kreisweites Glasfasernetz. „Die Bereitstellung eines gigabitfähigen Netzes ist ein entscheidender Faktor für unsere Infrastruktur. Der Glasfaserausbau gehört zu den größten Investitionen in der Geschichte des Kreises Warendorf und ist das derzeit in Deutschland größte Projekt dieser Art“, sagt Dr. Olaf Gericke, Landrat des Kreises Warendorf. Flüssiges TV-Streaming in höchster Auflösung, Internetsurfen mit Lichtgeschwindigkeit und stabile Videokonferenzen im Homeoffice werden so nun auch in entlegenen Gebieten möglich.

„Die ländlich geprägten Kreise in Deutschland holen weiter auf und werden durch ein flächendeckendes reines Glasfasernetz immer attraktiver als Wohn- und Wirtschaftsstandort. Im Kreis Warendorf haben die Kommunen genau den richtigen Ansatz gewählt, diese Flächendeckung herzustellen: Die kluge Kombination aus schnellem privatwirtschaftlichen Netzausbau im ersten und die Schließung der Netzlücken mit Fördermitteln im zweiten Schritt. Kreisweit haben wir so etwa 30.000 Haushalte privatwirtschaftlich angeschlossen. Weitere über 15.000 geförderte Anschlüsse kommen jetzt dazu. Wir wollen uns herzlich für das Vertrauen in unser Unternehmen bedanken und gehen nun zügig an die Arbeit“, sagt Uwe Nickl, CEO von Deutsche Glasfaser.

„Nach Vertragsschluss mit dem Kreis Warendorf ist die Zielgröße bereits 2020 mit dem Großprojekt zu starten. In den kommenden Jahren wollen wir so Schritt für Schritt die Flecken angehen, wo bisher kein privatwirtschaftlicher Glasfaserausbau möglich war. Das betrifft Gebiete mit Haushalten, die einen Internetanschluss mit einer Geschwindigkeit von weniger als 30 Megabit pro Sekunde haben. Sie sollen in den kommenden Jahren die Chance bekommen, echte Glasfasergeschwindigkeiten zu erleben“, sagt Peter Kamphuis, Geschäftsführer von Deutsche. Das Ausbauprojekt gliedert sich in zwei Teilprojekte: Warendorf Nord und Warendorf Süd – und umfasst 13 Kommunen. Alle vom geförderten Netzausbau betroffenen Haushalte werden bald gesondert über den Projektablauf informiert, so dass keine Fragen offen bleiben.


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