- © Foto: ESA -
DAUN, 20.11.2018 - 15:05 Uhr
Technik - Satellit

Microlauncher: Neue Wege in den Weltraum

Die Erschließung des Weltraums stand vergangene Woche im Mittelpunkt der diesjährigen  Φ-Konferenz.  Im Anschluss daran fand in Paris ein Workshop der Europäischen Weltraumorganisation ESA zu den neuen Microlaunch-Diensten in Europa für Industrie, Investoren und Institutionen statt.

PLD Space, Deimos, Avio, ArianeGroup und MT Aerospace sprachen im Anschluss über die Erkenntnisse, die sie aus den von der ESA finanzierten Machbarkeitsstudien für einen wirtschaftlich rentablen und selbsttragenden Microlauncher gewonnen hatten.

Mit dieser Netzwerkveranstaltung möchte die ESA Innovationen und Entrepreneurship im europäischen Weltraum unterstützen. 150 Personen nahmen insgesamt teil und über hundert Business-to-Business-Meetings fanden statt, die kommerzielle Möglichkeiten in einem expandierenden Kleinsatellitenmarkt auf der Suche nach neuen Wegen für den Zugang zum Weltraum boten.

Diese Initiative ist Teil der ESA-Strategie Space 4.0, die darauf abzielt, die europäische Industrie zu stärken, indem sie einen weltweit wettbewerbsfähigen europäischen Raumfahrtsektor mit einer verstärkten Beteiligung der Industrie an der Entwicklung von Trägerraketen fördert.

Die Microlauncher sind für Nutzlasten von bis zu 350 kg ausgelegt - in der Regel handelt es sich um kleine kommerzielle oder experimentelle Satelliten.

PLD Space stellte einen Dienst vor, der auf seiner Miura (ehemals Arion 2) Trägerrakete beruht.

Deimos und Orbex präsentierten AZµL, einen Service von den Azoreninseln, der das Orbex Prime Fahrzeug nutzt.

Avio stellte in diesem Jahr einen Service vor, der von seinem Trägerraketen Vega und dem kommenden Vega-C abgeleitet ist.

MT Aerospace stellte die Ergebnisse eines Analysehandels mit verschiedenen Konzepten und Startorten vor.

ArianeGroup presented präsentierte Q@TS - ein "Quick @ccess To Space"-Ökosystem mit einem Microlauncher-Konzept, das auf Nammo’s Hybrid-Antriebstechnologie basiert.

Die ESA prüft derzeit, wie diese Technologien auf der Grundlage aktueller Studienergebnisse und Geschäftsmöglichkeiten unterstützt werden können.

Vorgesehen ist die Integration ausgewählter Technologien in das bestehende Technologieportfolio der ESA mit der Möglichkeit, diese Technologien an Großdemonstratoren zu validieren.


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