DAUN, 10.05.2016 - 09:18 Uhr
Technik - Kabel

MTM 2016: Kabelgipfel für Mitteldeutschland möglich

In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen könnte es zu einem gemeinsamen Vorgehen beim geplanten Aus für die analoge Versorgung mit Kabelfernsehen kommen. Martin Heine, Direktor der Medienanstalt Sachsen-Anhalt (MSA), sagte während einer Debatte darüber auf dem Medientreffpunkt Mitteldeutschland (MTM) in Leipzig, man wolle versuchen, die Verbände der Wohnungswirtschaft, die Kabelnetz-Betreiber und andere Verantwortliche an einen Tisch zu bringen.

In der Debatte war von verschiedenen Seiten an die Medienpolitik appelliert worden, den Prozess weiter und stärker moderierend zu begleiten. Annette Schumacher von Vodafone und Rainer Nowak vom Verband Thüringer Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e.V. (vtw) sprachen sich für ein gemeinsames Vorgehen etwa in Mitteldeutschland aus. Und Heine sagte am Ende der Diskussion: „Wir bleiben an der Spitze der Bewegung.“

Beim Kabel, dem letzten auch noch analogen Verbreitungsweg für Fernsehen liegt die Digitalisierungsquote mittlerweile klar über 70 Prozent. Bis 2018 soll der endgültige Ausstieg aus dem analogen Signal realisiert werden. Unterschiedliche Interessen vor allem der Fernsehsender, der Kabelnetzbetreiber und der Wohnungswirtschaft bremsen den Prozess jedoch und haben es bisher verhindert, für alle tragfähige Kompromisse zu finden.


Diesen Artikel:
  • print Drucken
  • Bookmark Bookmarken

QR-Code mit dem Handy Scannen und diese(n) Seite / Artikel online Lesen:

 
Oops... Sie benutzen eine zu alte Browserversion. Um die Seite Korrekt darzustellen benutzen sie bitte mindestens den Internet Explorer 8.
navigateup

Für die Ansicht der mobilen INFOSAT Webseite drehen Sie bitte ihr Handy.