DAUN, 02.07.2021 - 12:16 Uhr
Technik - DVB-T

Neue Drohne soll Windräder und Mobilfunk-Antennen inspizieren

Der französische Drohnen-Anbieter Parrot setzt mit einem neuen Modell, das weitgehend autonom Windräder oder Mobilfunk-Antennen inspizieren soll, stärker auf den Profi-Markt. Unternehmen können für solche Szenarien automatisierte Flugprogramme für die neue Drohne mit dem Namen Anafi AI entwickeln, sagte Gründer Henri Seydoux. Denn die Flugbahnen seien in etwa immer gleich: Bei Windrädern zum Beispiel gehe es unter anderem darum, die Spitzen der Rotor-Blätter auf Schäden zu prüfen.

Mit den Programmen soll die Drohne das Windrad oder den Mobilfunk-Mast umfliegen und ringsum fotografieren. Mit der dazugehörigen Software wird in einer 3D-Ansicht dargestellt, an welchem Punkt jedes einzelne Bild aufgenommen wurde. Der Kamera-Sensor hat für mehr Detailschärfe eine Auflösung von 48 Megapixeln. Nachträglich können auch 3D-Modelle der Umgebung erstellt werden.

Zur Orientierung nutzt das Fluggerät eine Stereo-Kamera, die sich in verschiedene Richtungen drehen lässt. Sie kann auch Hindernissen wie Bäumen, Gebäuden oder Menschen ausweichen. Der Parrot-Chef vertritt die Überzeugung, dass die Kombination aus Stereo-Kameras und Software ausreicht, damit sich Maschinen in ihrer Umgebung zurechtfinden, auch ohne zusätzliche Sensortechnik wie Laserradare.

Parrot habe darauf geachtet, die Drohne in der 900-Gramm-Klasse zu platzieren, weil solche Fluggeräte in Europa nahezu überall ohne spezielle Erlaubnis eingesetzt werden dürften, betonte Seydoux. Zur sichereren Steuerung greift die Drohne neben der WLAN-Verbindung zum Controller auch auf das LTE-Mobilfunknetz zurück.

Quelle: dpa


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