DAUN, 07.10.2021 - 11:41 Uhr
Technik - Satellit

Polytron: CWDM-Lösung ersetzt optische LNBs

Lieferengpässe bei Bauelementen

Vielfach ergeben sich aktuell in Verbindung mit optischen LNBs zwei Probleme: In bestehenden Sat-Empfangsanlagen ist der Austausch eines optischen LNBs (defekt oder Fehler beim Stacking) erforderlich, für den aber kein Ersatz verfügbar ist. Oder für eine Neuinstallation ist kein optisches LNB lieferbar. Für diese Situationen bietet POLYTRON eine pragmatische Lösung, bei der ein klassischer Quattro-LNB mit optischem Sender und optischem Empfänger zum Einsatz kommen.

Abkündigungen von Bauelementen sind ein Ärgernis Empfangsanlage-Betreiber und Installationsbetriebe. Die Suche nach Alternativen, beispielsweise bei technischen Defekten, gestaltet sich oftmals problematisch. Aktuell tritt diese Situation bei optischen LNBs immer häufiger ein – am Markt sind praktisch keine optischen LNBs verfügbar.

Sowohl für eine Neuinstallation, bei der z. B. längere Distanzen mit Hilfe von optischer Signalübertragung möglichst verlustarm überbrückt werden sollen, als auch bei bestehenden Empfangsanlagen, bei denen der LNB fehlerhaft oder defekt ist, bietet POLYTRON eine pragmatische Lösung mit verfügbaren Produkten.

Mit den Komponenten aus der POLYTRON-Serie optischer SAT-ZF-Produkte ist der Umbau einer Stacking-Lösung mit optischem LNB auf eine CWDM-Lösung einfach und problemlos möglich. Zum Einsatz kommt ein konventionelles Quattro-LNB in Kombination mit dem optischen Sender OT 5 CWDM sowie den optischen Empfängern OR 5 QT (Quattro Empfänger) oder OR 4 S (Quad Empfänger). Vom LNB zum optischen Sender erfolgt die Verkabelung über Koax-Kabel, zwischen optischem Sender und optischem Empfänger wird das Signal wie gewünscht über den Lichtwellen-Leiter transportiert. Für die Übertragung der SAT-ZF-Ebenen und des terrestrischen Frequenzbereichs nutzt das optische System von POLYTRON die bewährte CWDM-Technologie (Coarse Wavelength Division Multiplexing = grobes Wellenlängen-Multiplexing). Dabei wird jeder SAT-ZF-Ebene eine feste Wellenlänge zugeordnet und nach einem Multiplexing als kombiniertes optisches Signal am optischen Ausgang zur Einspeisung in optische Verteilnetze zur Verfügung gestellt.

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Neben dem Einsatz eines herkömmlichen und oftmals auch robusteren Quattro-LNBs bietet die Lösung weitere Vorteile: Die optische Übertragung erfolgt über CWDM-Technik ohne Stacking. Die Nutzung der ITU-Wellenlängen erleichtert überdies die Implementierung und Bedienung. Darüber hinaus lässt sich die Anlage problemlos mit klassischer SAT-Technik oder optischer Technik erweitern. Zudem gewährleistet der Einsatz der LWL-Technik eine Potentialtrennung zwischen Sender und Empfänger. Die Unempfindlichkeit optischer Übertragungen gegenüber Störstrahlungen und die Anwendung gängiger Übertragungsverfahren gehören zu den weiteren Vorteilen des Systems, die auch eine deutliche Reduzierung von Servicezeiten nach sich zieht. Die direkte Rückumsetzung in Quattro- oder Quad-Systeme ist ohne weiteren Konverter (z.B. Wideband zu Quattro) möglich und die Rückumsetzer können von der angeschlossenen Multischalterkaskade gespeist werden.

Weitere Informationen

www.polytron.de


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