DAUN, 11.11.2019 - 10:49 Uhr
Technik - Satellit

Russland will ältere Glonass Navigations-Satelliten ersetzen - Bericht

Russland will sein globales Satellitennavigationssystem Glonass stärken. Wie der Onlinedienst Sputniknews berichtet, will der russische Vielvölkerstaat im kommenden Jahr fünf neue Satelliten ins All schicken.

Die Satellitengruppierung sei größtenteils außerhalb der Garantiezeit tätig, hieß es. Dieses Jahr sei es mehrmals zu Störungen gekommen, als nur 21 der notwendigen 24 Geräte intakt blieben.

Für das kommende Jahr werde der Start der letzten Satelliten des Typs Glonass-M sowie der Beginn der Modernisierung des Systems mit Weltraumgeräten der neuen Generation geplant, hieß es laut Sputniknews unter Berufung eines nicht genannten Sprechers von der Weltraumbranche. Konkret gehe es um zwei Satelliten des Typs „Glonass-K“ und ein Gerät des Typs „Glonass-K2“. Die neuen Satelliten strahlen mehr Navigationssignale aus und hätten eine längere Lebensdauer in Höhe von bis zu zehn Jahren.

Die Glonass Satellitenflotte bestehe derzeit aus insgesamt 27 Orbitern, davon 23 in Betrieb. Zudem diene einer als Reserve und einer befinde sich im Test. Außerdem befinden sich zwei im Wartungsmodus.

Glonass ist ein Konkurrent des US-amerikanischen Navigationssystems GPS. Ähnliche Systeme entwickeln derzeit auch China und Europa – BeiDou beziehungsweise Galileo. Glonass bietet kostenfreie und offene Signale für zivile Nutzer weltweit, schickt aber auch geschlossene Signale für die russischen Streitkräfte. Die Militärs nutzen diese Signale für die Navigation, sie können aber auch für die hochpräzise Ansteuerung strategischer Waffen dienen.


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