- © Foto: Airwin GmbH -
DAUN, 21.03.2022 - 12:38 Uhr
Technik - Satellit

Störung des Satelliten KA-Sat: Alternative Lösung ersetzt Steuerung von Windenergieanlagen

Aufgrund einer Störung des Satellitennetzwerks KA-SAT ist der Betrieb von mehreren tausend Windenergieanlagen in Zentraleuropa stark eingeschränkt, die auf mysteriöse Weise zufällig mit Beginn der russischen Invasion in der Ukraine auftraten. Mittels einer Umrüstung auf LTE hat die Airwin GmbH, eine proaktive Lösung gefunden, die Satellitenstörung zu umgehen, teilte das Lüneburger Unternehmen am 16. März mit.

Die Anlagen seien im Betrieb und produzieren Energie, jedoch sei eine Überwachung und Steuerung aus der Ferne derzeit nicht möglich. Das Lüneburger Unternehmen betreut als technischer Betriebsführer über 200 Windenergieanlagen. Daher seien auch einige Windparks aus dessen Portfolio direkt von dieser Thematik betroffen gewesen, hieß es.

Hier handelte das Unternehmen deutschlandweit proaktiv und organisierte unmittelbar nach dem Kommunikationsausfall und ersten detaillierten Erkenntnissen entsprechende Hardware für eine Mobilfunk-Umrüstung auf LTE über das eigene Firmennetzwerk. Die Umrüstung wurde direkt vor Ort in den betroffenen Windparks umgesetzt und somit konnten diese in kürzester Zeit bereits wieder vollumfänglich überwacht und aus der Ferne gesteuert werden.

„Es hat sich bewährt und gezeigt, dass ein professionelles Firmennetzwerk zu verschiedenen Partnern bei solchen unerwarteten Komplikationen sehr hilfreich sein kann, um kurzfristig agieren zu können“, so AIRWIN Geschäftsführer Tim Stromer.

Wichtig war es bei dieser kurzfristigen Umrüstung auch auf ein sogenanntes „redundantes System“ zurückzugreifen, um bei zukünftigen Ausfällen unterschiedliche Internetverbindungen für die Fernüberwachung nutzen zu können.

„Eine kontinuierliche sowie intensive Überwachung der Windenergieanlagen ist für uns im Rahmen der Betriebsführung mit das wichtigste Instrument, denn nur somit können wir eine hohe Verfügbarkeit und einen maximalen Ertrag für die Betreiber gewährleisten“, führte Tim Stromer abschließend aus.

 


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