- © Foto: Thales Alenia Space -
DAUN, 14.09.2021 - 14:27 Uhr
Technik - Satellit

Starttermin für SES-17 Satellit steht fest

Der Kommunikationssatellit SES-17 hat seine Leistungstests in der Thales Alenia Space-Anlage in Cannes, Frankreich, abgeschlossen. Der neue Orbiter wird am 22. September 2021 für die Verschiffung an das Arianespace-Raumfahrtzentrum Guayana in Kourou, Französisch-Guayana, vorbereitet. Das gab der luxemburgischen Satellitenbetreiber SES am 1. September bekannt. Der Satellit soll am 22. Oktober mit einer Ariane 5-Rakete (Flug VA255) in den Weltraum befördert werden, hieß es.

SES-17 ist ein Satellit mit sehr hohem Durchsatz in einer geosynchronen Umlaufbahn, der gebaut wurde, um Nordamerika, Südamerika, den Atlantik und die Karibik mit Ka-Band-Abdeckung zu bedienen. Der Orbiter soll auf der Orbitalposition 67° West stationiert werden. Es wird die Nachfrage nach schneller und flexibler Datenkonnektivität in den Bereichen Luftfahrt, Seefahrt, Unternehmen und Behörden adressieren, die Digitalisierungsziele der Region vorantreiben und dazu beitragen, die digitale Kluft zu überbrücken. Für die kommerzielle Luftfahrt sei der Betzdorfer Satellitenbetreiber stolz darauf, mit seinem Kunden Thales Avionics zusammenzuarbeiten, hieß es weiter.

Der Satellit verfügt über knapp 200 ka-Band Spotbeams, dessen Leistung dynamisch an die sich ändernden Anforderungen für die Kunden angepasst werden kann. Es ist zudem der erste SES-Satellit mit einer vollständig digitalen Nutzlast, die von einem fortschrittlichen digitalen transparenten Prozessor (DTP) angetrieben wird, welches eine weitaus größere Flexibilität und Effizienz als bisher verfügbar ermöglicht.

Der Start von SES-17 ist der erste Schritt bei der Integration unserer Multi-Orbit-GEO-MEO-Flotte, um ein interoperables Netzwerk zu schaffen. SES-17 und die Medium Earth Orbit (MEO) Konstellation „O3b mPOWER“ von SES verwenden beide eine Automatic Resource Controller (ARC) Software. Die Software wurde speziell entwickelt, um die Flexibilität digitaler Nutzlasten zu nutzen und die Leistung bei Bedarf in bestimmten Beams zu konzentrieren. Darüber hinaus wird der Verkehr nahtlos zwischen SES-17 und O3b mPOWER umgeschaltet, wenn eine bestimmte Kundenanwendung in einem bestimmten Segment eine geringere Latenz erfordert. Kreuzfahrtkunden werden das erste Segment sein, die davon profitieren können.


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