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DAUN, 13.06.2018 - 11:04 Uhr
Technik

T-Mobile schließt den österreichweiten Ausbau des Netzes für das Internet der Dinge ab

Digitalisierung ist in aller Munde, der Datenverkehr steigt von Jahr zu Jahr exorbitant. Um den speziellen Anforderungen der Datenkommunikation von Maschinen oder Geräten optimal zu entsprechen, vor allem durch extrem niedrigen Energieverbrauch, werden zusätzliche Technologien wie NB-IoT (Narrowband-IoT) benötigt. Der österreichweite Ausbau von NB-IoT ist jetzt abgeschlossen und somit der Grundstein für das vernetzte Österreich gelegt. Im Zuge eines groß angelegten Netzmodernisierungsprogrammes wurden Basisstationen in kürzester Zeit mit modernster Hardware ausgestattet. Die dazu benötigte Software wurde von Huawei entwickelt und in das T-Mobile-Netz implementiert. T-Mobile ist in Österreich der erste Mobilfunkbetreiber, der den Ausbau für das Netz für das Internet der Dinge abgeschlossen hat. Gestartet hat der Ausbau im November 2017 in der niederösterreichischen Landeshauptstadt St. Pölten.

NB-IoT: Schmalbandiges Netz für das Internet der Dinge

Narrowband-IoT ist ein schmalbandiges Netz speziell für IoT, also für das Internet of Things. NB-IoT eignet sich für Machine-to-Machine-Anwendungen (M2M) und Städte, die „smart“ werden wollen, etwa zum Beispiel bei der Parkraumverwaltung, beim Einsatz intelligenter Beleuchtung und Ladestationen oder bei einer vernetzten Müllabfuhr. Als Technologie ist NB-IoT speziell für Anwendungen geeignet, die kleine Datenmengen in Abständen senden und empfangen. In der Regel werden bei den meisten IoT-Anwendungsfällen nur ein paar Kilobyte übertragen, zum Beispiel 500 Kilobyte pro Monat. Auf dem M2M- und IoT-Markt kann das bereits 70 bis 80 Prozent der Anforderungen abdecken. Deshalb ist NB-IoT für die Digitalisierung des Wirtschaftsstandortes Österreich sehr wichtig und wird den Weg für die Digitalisierung sowie für unsere 5G-Services bereiten.

Das NB-IoT-Netz bietet neben ausgezeichneter Netzabdeckung im Außenbereich auch verbesserte Versorgung bis tief ins Gebäudeinnere. Neben der höheren Gebäudedurchdringung ist einer der größten Vorteile, dass optimierte NB-IoT-Chipsätze verbaut sind und so eine lange Batterielaufzeit möglich ist. Besonderes Augenmerk wurde auch auf optimierte Datenübertragung gelegt sowie auf die Entwicklung eines Stromsparmodus, der die Funkmodule in einen Ruhezustand versetzt, in dem sie sehr wenig Energie verbrauchen. Damit sind Akkulaufzeiten von bis zu zehn Jahren möglich. Größtes Ausbauprogramm der Unternehmensgeschichte

Der Ausbau von NB-IoT ist Teil des größten Investitionsprogramms in der Geschichte von T-Mobile. Zusammen mit den Gebühren für die Ersteigerung von Frequenzen im Jahr 2013 hat T-Mobile in den vergangenen fünf Jahren rund 1,3 Milliarden Euro in den Ausbau seines Breitband-Mobilfunknetzes investiert. T-Mobile arbeitet schon intensiv an der nächsten Mobilfunkgeneration 5G. Für den 5G-Rollout werden neue Frequenzen benötigt, die im Herbst 2018 versteigert werden. T-Mobile hat bereits mit dem ersten 5G-Showcase in Innsbruck im Februar 2018 Geschichte geschrieben und damit wichtige Erkenntnisse über die neue Technologie-Revolution gewonnen, die 5G mit sich bringen wird. Weiters arbeitet T-Mobile am sogenannten LTE-M-Netz. LTE-M adressiert IoT-Anwendungsfälle, die nicht mit NB-IoT unterstützt werden können, wie zum Beispiel Anwendungen, die höhere Daten übertragen, ähnlich wie heute M2M-3G-Anwendungen. Gemeinsam mit den Experten der Deutschen Telekom führt T-Mobile in den nächsten Wochen erste Tests in Wien durch.


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